Du bist, was du isst. Olivenöl hat viele positive Eigenschaften, kann beispielsweise den Cholesterinspiegel senken oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Doch nicht jedes Olivenöl ist wirklich „gut“. Tests haben in einigen Olivenöl-Marken sogar Schadstoffe gefunden. Wie du nachhaltiges und gesundes Olivenöl findest und wieso es auf deinen Speiseplan gehört, erfährst du hier.

Wann ist Olivenöl wirklich gesund?

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Olivenöl ist eine wohltuende Wundertüte, die sich positiv auf den gesamten Körper auswirken können. Es schützt beispielsweise vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Arteriosklerose. Bekannt ist es auch als nerven- und hautstärkendes natürliches Mittel und bei Beschwerden wie Muskelkater oder Krämpfen.

Durch seine Zusammensetzung gehört das Olivenöl zu den Nahrungsmitteln, welche die legale Ernährung gut ergänzen. Vor allem mediterrane Gerichte erhalten durch sie die unnachahmlich geschmackvolle Note. Wer möchte, kann die wertvollen Inhaltsstoffe der veganen Öle auch aus den Oliven direkt beziehen. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren und herrlich frisch zugleich.

Augen auf beim Olivenölkauf: nachhaltige Qualität statt Massenware

Suchst du ein „gutes“ Olivenöl, findest du unzählige Marken und Arten am Markt. Aber gesund sind nicht alle, wie ein Blick auf die Zutatenliste zeigt. Sie scheinen auf den ersten Blick aus dem gleichen Naturprodukt, den Oliven, zu bestehen, doch Verunreinigungen machen viele Öle zu minderwertigen und womöglich sogar gesundheitsgefährdenden Nahrungsmitteln.

Gutes Olivenöl ist wohltuend für deinen ganzen Körper und darf gern mindestens einmal wöchentlich auf deinem Speiseplan stehen.

Tests zeigen, dass in vielen Olivenölen vor allem Mineralölrückstände oder andere Schadstoffe zu finden sind. Werden Oliven nicht nachhaltig angebaut, kommen bei Ernte und Verarbeitung häufig Maschinen zum Einsatz. Ihre Rückstände aus Getriebe- oder Motoröl beispielsweise können sich bei der Verarbeitung der Oliven in kleinsten Mengen absetzen. Sie sind mit dem bloßen Auge zwar nicht zu sehen, lassen sich jedoch im Labor-Testverfahren nachweisen.

Nimmst du Olivenöl mit enthaltenen aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen zu dir, können sie sich in deinem Gewebe festsetzen und schlimmstenfalls Krebs begünstigen. Einige Öle enthalten sogar Weichmacher, die deine Leber oder Nieren schädigen können. Wird beim Anbau der Oliven nicht auf die Nutzung von Pestiziden verzichtet, können sich auch diese chemischen Rückstände im Öl festsetzen. Schilddrüsenerkrankungen, chronische Hauterkrankungen oder sogar akute Vergiftungserscheinungen können die Folge davon sein.

Was zeichnet ein nachhaltiges „gutes“ Olivenöl aus uns warum ist es oft die bessere Wahl als herkömmliches Olivenöl

Nachhaltiges Olivenöl hilft auch Bauern und Böden

Beim nachhaltigen Olivenanbau wird auf den Einsatz von Maschinen bei Ernte und Bodenpflege verzichtet. Das soll sicherstellen, dass keine Verunreinigungen in das Öl gelangen. Die Olivenernte erfordert Handarbeit, wofür häufig die ganze Familie oder sogar das Dorf eingesetzt werden. Durch die Einnahmen des Ölverkaufs sichern sie sich ihren Lebensunterhalt, sodass du mit deinem nachhaltigen Kauf noch viel mehr bewirkst.

Zum nachhaltigen Anbau gehört es aber auch, sich liebevoll um den Boden zu kümmern. Damit die Ernte der Steinfrüchte möglichst ertragreich ausfällt, wird der Boden bearbeitet, die Olivenhaine per Hand verschnitten, um sie vor Schädlingen und Krankheitsbefall zu schützen und den Einsatz von chemischen Düngemitteln zu vermeiden. Der nachhaltige Anbau sowie die gute Bodenpflege verhindern zusätzlich Wüstenbildung und steigern die Bodenfruchtbarkeit. Meist sind die Olivenbäume familiärer nachhaltiger Produzenten so alt, dass ihre Wurzelsysteme tief in den Boden reichen. Damit geben sie ihm Halt und schützen die Vielfalt im Bio-Olivenhain. Insekten und Nutztiere finden hier einen erweiterten Lebensraum, da sie nicht von den Ernte- oder Agrarmaschinen vertrieben werden. Stattdessen gibt es liebevolle Handlese im Einklang mit dem lokalen Ökosystem.

So erkennst du gutes Olivenöl

Um dir die Auswahl zwischen den Olivenölarten zu erleichtern, hat die EU eine einheitliche Bezeichnung festgelegt. „Natives Olivenöl extra“, „Olivenöl nativ extra“ – diese beiden Zusätze auf dem Etikett verraten dir, dass es sich um ein erstklassiges Erzeugnis aus der höchsten Qualitätsstufe handelt und einen Säuregrad von unter 0,8 Prozent aufweist. Je weniger Säure im Öl enthalten ist, desto bekömmlicher ist es für deinen Körper.

Neben Pizza gehört auch Focaccia zu den beliebtesten Gerichten in Italien. In Genau isst man das italienische Fladenbrot sogar über den ganzen Tag verteilt: zum zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder auch als Fingerfood zum Aperitif.

Gutes Olivenöl sollte mindestens einmal wöchentlich auf deinem Speiseplan stehen

Ein gutes Olivenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und wohltuend für den gesamten Körper. Mindestens einmal wöchentlich ist ein guter Tropfen Öl auf deinem Speiseplan deshalb empfehlenswert. Wenn es einmal schnell gehen muss, kannst du einfach auf Kartoffeln zurückgreifen. Mit etwas Salz, Petersilie und einem Löffel Olivenöl sind sie ein idealer Snack für zwischendurch. Für den nächsten Grillabend kannst du auch vegane Focaccia mit Olivenöl zaubern – lecker und in weniger als einer Stunde zubereitet.

Magst du Pesto dazu, kannst du es nach Wunsch mit Olivenöl und deinem Lieblingsgewürz zaubern. Im April ist frisches Bärlauch-Pesto besonders lecker und im Handumdrehen zubereitet. Dafür brauchst du etwa 200 g Bärlauch, 30 g Mandeln, 150–250 ml Olivenöl, etwas Zitronensaft, zwei Esslöffel Hefeflocken, eine Knoblauchzehe, zwei Esslöffel Hanfsamen und etwas Pfeffer und Salz zum Abschmecken. Magst du es etwas feuriger, gibt ein halber Teelöffel Chiliflocken die richtige Würze.

Mit gutem Olivenöl braten: Das solltest du beachten

Du kannst dein gutes Olivenöl auch zum Anbraten benutzen. Allerdings solltest du eine Temperatur von 180 Grad bei kaltgepresstem/nativem Öl nicht überschreiten. Erhitzt du das Öl darüber hinaus, verliert es seine wertvollen Bestandteile. Außerdem können durch die Hitzeentwicklung krebserregende Stoffe produziert werden (beispielsweise das als giftig geltende Acrolein).

Was zeichnet ein nachhaltiges „gutes“ Olivenöl aus uns warum ist es oft die bessere Wahl als herkömmliches Olivenöl

Das Öl ist ein echter Allrounder und schmeckt nicht nur mit Tomaten, sondern auch in Brot oder anderen Gerichten.

So machst du dein nachhaltiges Olivenöl lange haltbar

Ein gutes nachhaltiges Olivenöl reicht bei regelmäßigem Gebrauch meist mehrere Monate. Damit das Öl nicht an Geschmack und seiner wunderbaren Wirkung verliert, solltest du es richtig lagern. Olivenöl bevorzugt es kühl und dunkel. Direkter Sonneneinstrahlung und heiße Temperaturen mag es gar nicht. Deshalb ist ein dekorativer Platz am Küchentresen in Fensternähe keine gute Idee. Verwahre es stattdessen lieber in einer Schublade und hole es nur dann heraus, wenn du es wirklich benötigst.

Erfahrungsgemäß kannst du ein gutes nachhaltiges Olivenöl etwa 18 Monate verwenden. Danach ist vor dem Gebrauch dein gutes Näschen gefragt. Riecht das Öl ranzig oder zeigt es dunklere Verfärbungen, solltest du es entsorgen. Der Genuss von abgelaufenem Öl kann dir Magenprobleme bereiten, da sich die Inhaltsstoffe verändern und den Stoffwechsel beschweren können.

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teamvegan