Wer denkt Sushi hat zwangsläufig etwas mit rohem Fisch zu tun, der liegt schon mal grundlegend falsch. Sushi ist nämlich japanisch und bedeutet erst einmal nur erkalteter, gesäuerter Reis. In der traditionellen japanischen Küche haben die veganen Zutaten bei Sushi schon immer eine sehr große Rolle gespielt. Ich selbst habe Sushi erst für mich entdeckt, nachdem ich begonnen habe mich vegan zu ernähren. Wem geht es genauso? Wer gerne traditionell japanisch Sushi isst, der geht am besten in die veganfreundlichste Sushibar seines Vertrauens, aber ich kann es nur empfehlen auch mal selber Sushi zu machen.
Sushi ist ein sehr kreatives Gericht und deshalb bietet es sich hier an nach Wunsch und Laune zu kombinieren und eigene Ideen zu kreieren.
Die klassischen Sushi Rollen, wie sie den meisten bekannt sind, nennt man Maki- Sushi.
Die drei einfachsten Arten des Maki-Sushi möchte ich euch in dieser Rezept-Anleitung etwas näher bringen.

Sushi an sich ist ein gesundes Gericht, da es viel rohes Gemüse und je nach Variation auch Obst enthält. Wie mittlerweile bekannt ist, enthalten die Norialgen verwertbares Vitamin B12 und der eingelegte Ingwer, welcher oft zusammen mit Sushi gegessen wird, hat eine allgemein bekannte gesundheitsfördernde Wirkung. Dann legen wir mal los. Erstmal die Zutaten, diese bekommt ihr in Asiageschäften, aber mittlerweile auch schon im Rewe oder Edeka.

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Zutaten Reis:

2 Tassen Sushi Reis
1 kleine Tasse Reisessig
1 1/2 TL Salz
3 TL Zucker
Wasser

Rezept Reis:

  1.  Zuerst muss der Reis gründlich gewaschen werden. Das klappt am besten in einem Sieb. Den Reis wäscht man solange bis das Wasser relativ klar ist.
  2. Als nächstes gibt man 3 Tassen Wasser zu den 2 Tassen Reis und lässt diesen ca. 30 Minuten mit stetig geschlossenem Deckel kochen. Nach dieser Zeit müsste das gesamte Wasser vom Reis absorbiert sein. Optional kann man ein Stück Alge mit in den Topf geben und dem Reis somit beim Kochen ein leckeres Meeresaroma verleihen. (Profis kochen in einem Reiskocher, das ist aber nicht zwangsläufig notwendig)
  3. Wenn der Reis fertig ist, muss dieser auskühlen.
  4. Während der Reis auskühlt, bereiten wir die gesäuerte Würzmischung für den Reis zu. Hierzu vermengt man eine kleine Tasse Reisessig mit 1 1/2 TL Salz & 3 TL Zucker.
  5. Zum Schluss wird der Reis mit der Würzmischung gut vermischt und fertig ist der leckere Sushireis, welcher als Basis für unsere Maki Rollen dient.

Zutaten für veganes Maki Sushi Groß:

Norialgenblätter
Sushimatte
Frischhaltefolie
beliebige Füllung (z.B. Avocado, Gurke, Mango, Karotte, Paprika, Süßkartoffel…)

Rezept Maki Sushi Groß:

  1. Zuerst wird die Sushimatte einmal mit Frischhaltefolie umwickelt. Für die großen Makirollen verarbeiten wir ganze große Nori Algenblätter. Das Noriblatt wird mit der glänzenden Seite nach unten auf die Sushimatte gelegt. Die Hände anfeuchten, damit der Reis nicht so sehr klebt. Dasselbe gilt später für das Messer beim Schneiden. Nun wird der Reis so dünn und deckend wie möglich auf dem Noriblatt verteilt. Ein kleiner Streifen am Ende der Alge muss frei bleiben.
  2. Nun der kreative Part. Einfach dünn geschnittenes Gemüse, Obst oder Tofu mittig auf dem mit Reis bedeckten Blatt platzieren.
  3. Unter die Sushimatte greifen und zu Beginn die Zutaten etwas festhalten.
  4. Nun mit mäßigem Druck die Sushimatte samt Inhalt zu einer Rolle auf dem Brett formen.
  5. Mit Druck von innen nach außen einmal alles fixieren und dann die Sushirolle in kleinere Stücke schneiden.

Zutaten Maki Sushi Klein:

1/2 Norialgenblätter
Sushimatte
Frischhaltefolie
beliebige Füllung (z.B. Avocado, Gurke, Mango, Karotte, Paprika, Süßkartoffel…)

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Rezept Maki Sushi Klein:

  1. Zuerst wird die Sushimatte einmal mit Frischhaltefolie umwickelt. Für die großen Makirollen verarbeiten wir halbe Nori Algenblätter. Das Noriblatt wird mit der glänzenden Seite nach unten auf die Sushimatte gelegt. Die Hände anfeuchten, damit der Reis nicht so sehr kleben bleibt. Dasselbe gilt später für das Messer beim Schneiden.  Nun wird der Reis so dünn und deckend wie möglich auf dem Noriblatt verteilt. Ein kleiner Streifen am Ende der Alge muss frei bleiben.
  2. Nun der kreative Part. Einfach dünn geschnittenes Gemüse, Obst oder Tofu mittig auf dem mit Reis bedeckten Blatt platzieren.
  3. Unter die Sushimatte greifen und zu beginn die Zutaten etwas festhalten.
  4.  Nun mit mäßigem Druck die Sushimatte samt Inhalt zu einer Rolle auf dem Brett formen.
  5. Mit Druck von innen nach außen einmal alles fixieren und dann die Sushirolle in kleinere Stücke schneiden.

Veganes Suhsi Inside Out

Zutaten Maki Sushi Inside-Out:

1/2 Norialgenblätter
Sushimatte
Frischhaltefolie
Sesam (hell oder dunkel)
beliebige Füllung (z.B. Avocado, Gurke, Mango, Karotte, Paprika, Süßkartoffel…)

Rezept Maki Sushi Inside-Out:

  1. Zuerst wird die Sushimatte einmal mit Frischhaltefolie umwickelt. Für die großen Makirollen verarbeiten wir halbe Nori Algenblätter. Die Hände anfeuchten, damit der Reis nicht so sehr klebt. Dasselbe gilt später für das Messer beim schneiden. Nun wird der Reis so dünn und deckend wie möglich auf dem Noriblatt verteilt. Hier darf anders als bei den beiden anderen Rollen kein Stück des Noriblattes frei bleiben.
  2. Im zweiten Schritt wird der Reis mit Sesam bestreut, welchen man am besten etwas festdrückt.
  3. Dann ganz einfach die Norialge samt Reis und Sesam umdrehen, sodass die Seite ohne Reis oben ist.
  4. Dies ist der kreative Part. Einfach dünn geschnittenes Gemüse, Obst oder Tofu mittig auf dem mit Reis bedeckten Blatt platzieren.
  5. Beim Rollen anfangs die Zutaten festhalten und mit mäßigem Druck die Sushimatte samt Inhalt zu einer Rolle auf dem Brett formen.
  6. Mit Druck von innen nach außen einmal alles fixieren und dann die Sushirolle in kleinere Stücke schneiden.

 

Wir waren fleißig und haben euch ein Rezeptvideo für veganes Sushi erstellt. Viel Spaß!