Wie man sich und die Erde gesund essen kann!

„Sich und die Erde gesund essen“ – das ist das Motto in dem neu erschienenen Buch „Das vegane Gesundheitsbuch“ von Dr. Annette Kerckhoff und Julia Schneider. Wie? Mit regionalen, saisonalen Superfoods, veganer Ernährung und Hausmittel-Rezepten zur Selbsthilfe.

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Was würde Hildegard von Bingen heute empfehlen?

Im Buch geht es um eine gesunde, vegane Ernährung aus modernen, heilsame Pflanzen und eine Do-it-yourself Gesundheitsapotheke aus dem Garten. Regionale und saisonale Lebensmittel sind die Superstars, die nicht nur gesundheitsförderlich, sondern auch nachhaltig und lecker sind! Die Autorinnen beschreiben sogenannte „Superregios“ (regionale Superfoods), mit denen man pflanzenbasierte Köstlichkeiten und Hausmittel ganz einfach selbst machen kann! Weiterhin leiten sie Essenzen für eine gesunde, planetenfreundliche Ernährung ab und haben praktische Austauschlisten und klimafreundliche Alltagstipps entwickelt.

Gesunde, vegane Ernährung aus dem Garten

Im ersten Teil behandelt „Das vegane Gesundheitsbuch“ die Grundlagen für eine gesunde, ausgewogene Ernährung und landet bei einer überwiegend pflanzenbasierten Ernährung. Diese sollte individuell verträglich und jahreszeitlich angepasst sein. Weiterhin wird angeschaut, was die Erde braucht, um gesund zu sein. Auch hier ist eine vegane Ernährung der erste und effektivste Schritt hin zu einer nachhaltigen Ernährung. Ergänzend kann durch Herkunft, bewusste Lebensmittelauswahl und unser Einkaufsverhalten ebenfalls Gutes für den Planeten getan werden und die Biodiversität erhöht werden.

Gesundheitsbuch

Ein Blick ins Buch – 40 heilkräftige Pflanzen für die gesunde, vegane Hausapotheke

Nach den gesunden und nachhaltigen Leitlinien in Teil 1 folgen ein ausführliches Lebensmittelglossar und praktische, moderne Rezepte. Darunter Hustensaft aus Gemüse, veganer Borschtsch, Leinsamentee & Co. für die häufigsten Beschwerden. Hier gibt es vegane Selbsthilfe bei Erkältung, Schlafproblemen, zum Detoxen, Frauenleiden, Erschöpfung u.a.

Das Buch bietet:

  • veganes, wildes, regionales und saisonales Lebensmittelglossar mit 40 „Superregios“
  • moderne, vegane Hausmittel und Rezepte für die Selbsthilfe bei den häufigsten Beschwerden, zur Pflege und zur Gesundheitsförderung
  • Leitlinien für gesunde und nachhalige Ernährung
  • Inspiration für einen nachhaltigen Lebensstil und praktische Austauschlisten
  • Saisonkalender und nachhaltigen Ernährungsteller
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7 Empfehlungen für eine klimafreundliche und gesunde Ernährung

  1. Die Gesunheit der Erde ist mir so wichtig wie meine eigene: Unsere Haltung und Motivation zählt. In dem Moment, wo wir diesem Superorganismus von Erde schützend zu begegnen, können wir auch förderlich handeln. Ganz so, als sorgten wir für uns selbst. Leichter fällt dies, wenn wir uns mit Natur verbinden und begreifen, wie kostbar unser Planet, unser Zuhause, ist.
  2. Iss so vegan wie möglich: Je pflanzenbasierter desto besser. Selbst kochen und regenfarbenvielseitig essen ist Nummer 1, um möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe und wertvolle andere Nährstoffe aufzunehmen. Schon vegan? Genial! Vielleicht hast du dann Lust auf das einheimische Pflanzenuniversum. Wie klingt Maronenpfanne, Hanfsamen-Topping, Petersilienpesto oder Rote-Bete-Risotto? Trau dich auch gern an gesundheitsboostende Wildgemüse wie Giersch, Löwenzahn oder Brennessel ran!
  3. Mach Bio zu deinem Standard: Lebensmittel aus ökologischem Anbau oder aus bio-veganer Landwirtschaft unterstützen die Bodenregeneration. Eine tolle und einfache Möglichkeit, etwas für die Umwelt zu tun. Solidarische Landwirtschaft oder Gemüse vom Markt/Bauern sind tolle Möglichkeiten, Lieferketten kürzer zu halten.
  4. Maximiere die Biodiversität durch die Lebensmittelauswahl: Schützenswerte Lebewesen wie Bienen- oder Insekten profitieren von Lebensmitteln wie Lupinen, Wildkräutern, mediterrane Kräuter, einheimische Pflanzen, daher genieße Lebensmittel so, sodass artenreiches Landwirtschaftssystem möglich ist.
  5. Einheimisch und saisonal den Vorrang geben: Durch eine moderate regionale und saisonale Auswahl werden lange Transportwege, sowie energieintensive Gewächshausproduktion und Kühllagerungen vermieden. Meide insbesondere Flugobst!
  6. Lerne vegane Hausmittel und „Superregios“kennen: Nutze die ganze Pflanzenkraft und lerne, wie du vegane Lebensmittel als Hausmittel einsetzen kannst, die gut für dich und die Erde sind.
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Großmutti meets vegan – alte Rezepte neu aufgelegt

Wer kennt noch Sauerampfer-Suppe, Heidelbeeren-Grießbrei, eingelegte Hagebutten, Gurken in Dillbutter und Lauchkartoffeln? Auch unsere Großmuttis kannten pflanzenbasierte Rezepte, denn sie wussten sie die Wunderpflanzen aus Garten und Wiese zu schätzen. Wir können wieder neu lernen, selbst Nahrung zu unserer Medizin zu machen und Kohl, Kümmel und Kamille lieben zu lernen.

Rezept für Wildkräuterpesto

Zutaten (für 1 Glas):
100 g Walnüsse
2 Handvoll Wildkräuter,
z. B. Gänseblümchenblätter (auch gut gegen Husten), Löwenzahn-, Brennnessel- oder Spitzwegerichblätter (ebenfalls gut gegen Husten)
1 Knoblauchzehe
Salz
70 ml Olivenöl
1 EL Hefeflocken

Zubereitung

Walnusskerne in einer Pfanne 2–3 Minuten fettfrei rösten. Bitte nicht anbrennen lassen.
Im Mörser zerstoßen. Kräuter waschen, putzen und klein schneiden. Zu einem Brei
zermörsern. Knoblauchzehe pellen und mit etwas Salz auf einem speziellen Brettchen
zerdrücken. Dazugeben. Nach und nach das Olivenöl und die Hefeflocken einrühren.
Dies Ganze gelingt mit der Hand besser als im Mixer, denn die Kräuter werden
sonst schnell bitter.
Info: In der Natur wächst oft genau das, was du zu einem bestimmten Zeitpunkt,
in einer Saison brauchst. Deshalb hilft ein Frühlings-Wildkräuterpesto auch bei
Frühjahrsmüdigkeit. Im Frühling wachsen viele Hustenpflanzen. Dazu gehören z.B. die Schlüsselblume, aber auch das Gänseblümchen und aromatische Bitterstoffpflanzen wie die Schafgarbe. Diese regen leicht bitter die Verdauung an.

Liebeserklärung an die einheimischen Superfoods

„Das vegane Gesundheitsbuch“ ist eine Liebeserklärung an die einheimischen Superfoods, die direkt vor unserer Nase liegen und begeistert zur veganen Selbsthilfe durch leckere, anregende und balancierende Rezepte aus purer Pflanzenkraft. Es ist ein Leitwerk für eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die auch gut für Mensch und die Erde ist. Wer Lust hat auf einheimische Küche, Leitfäden für eine nachhaltige, gesunde, vegane Ernährung und Hausmittel zur Selbsthilfe und Prävention, wird mit dem Buch viel Freude haben!

„Das vegane Gesundheitsbuch“ gibts ab sofort online ab 20 Euro für die gebundene Ausgabe bestellbar im Droemer Knaur Verlag bei Amazon*, Weltbild, Hugendubel & Co.

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