Jan Bredack VEGAN FUER ALLE WARUM WIR RICHTIG LEBEN SOLLTENDen meisten Lesern hier dürfte der Name Jan Bredack ein Begriff sein, denn Jan ist einer der bekanntesten Protagonisten der veganen Bewegung in Deutschland. Er hat als ehemaliger leitender Mitarbeiter bei Daimler Benz die Supermarktkette Veganz gegründet, deren erste Filiale 2011 in Berlin-Prenzlauer Berg eröffnet wurde, und die inzwischen einige weitere Ableger hat, viele weitere Filialen sollen in ganz Europa in den nächsten Jahren folgen. Das Jan Bredack mit diesem Konzept einen Volltreffer gelandet hat, sieht man nicht zuletzt an dieser Expansion. Der Bedarf an veganen Lebensmitteln ist eindeutig vorhanden und steigend, und nicht zuletzt Jan Bredack ist es zu verdanken, dass vegane Lebensmittel über moderne freundliche Supermärkte einer zunehmend breiten Bevölkerungsschicht leicht verfügbar gemacht werden. Die Veganz-Supermärkte locken vor allem auch viele Nicht-Veganer an, und die meisten dürften mit dem Gefühl den Laden verlassen, die bunte und leckere Welt veganer Lebensmittel entdeckt zu haben.

Polarisierend

Jan Bredack wurde trotz seiner wichtigen Arbeit immer wieder aus der veganen Szene angefeindet. Er polarisiert, weil er für einen Typus Veganer steht, der undogmatisch das Thema in den Mainstream bringt, und das gefällt einigen nicht. Jan lässt sich aber nicht beirren und ist unermüdlich unterwegs, die Expansion des Veganz und weitere Ideen zu verwirklichen. Häufig ist er in den Medien zu sehen, denn er steht gleichzeitig auch für einen radikalen Lebenswandel: Sein Weg vom leitenden Angestellten im Anzug bei Daimler Benz zum veganen Kapuzenpulli- und Five-Fingers-Shoes-Träger ist Stoff für viele interessante Geschichten.

Schonungslos offen

Das Buch „Vegan für alle“ hat Jan zusammen mit seinem Ghostwriter Helmut Kuhn geschrieben, der ihn eine ganze Weile begleitet, und viele Stunden mit Jan über sein Leben gesprochen hat. Dabei herausgekommen ist ein interessantes kurzweiliges Buch, das einerseits die Lebensgeschichte von Jan Bredack – beginnend mit seiner Kindheit – in schonungsloser Offenheit erzählt, und gleichzeitig mit eingeschobenen Kapiteln über Themen wie Superfoods oder Tierethik einiges an Infos zu bieten hat. Eine Mischung aus Biographie und veganem Sachbuch wenn man so will.

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Da ich an dieser Stelle nicht irgendwem die Spannung nehmen möchte, möchte ich an dieser Stelle einfach mal die Lektüre von „Vegan für alle. Warum wir richtig leben sollten“ empfehlen. Erschienen als Hardcover und E-Book im Pieper Verlag. Eine Facebook-Seite zum Buch gibt es auch.

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