Wir zeigen dir jede Woche, was in den vergangen Tagen so los war in der veganen Szene. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Umwelt-und Klimathemen, neue vegane Produkte, Restaurants, Events und vieles mehr! Haben wir eine besondere News vergessen? Dann schreib uns bitte bei Instagram oder Facebook.

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International

Größter globaler Klimastreik: Millionen Menschen demonstrieren für die Umwelt

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© Pixabay

Am vergangenen Freitag, den 20. September 2019, war globaler Klimastreik in über 150 Ländern. Diese „Fridays for Future“ Demonstrationen haben ein unfassbar großes Ausmaß angenommen. Auch in Deutschland gingen Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Straßen und demonstrierten lauthals. In Berlin sollen sich rund 270.000 Menschen versammelt haben, um gemeinsam gegen den Klimawandel zu demonstrieren. In Köln und Hamburg waren es ca. 70.000, in München 30.000 und in Freiburg, Münster und Hannover zwischen 20.000 und 25.000. Diese Zahlen sind beeindruckend: Die Veranstalter von Fridays for Future teilten mit, dass bundesweit 1,4 Millionen Menschen demonstriert haben.

In 2.966 Städten kämpften die Jung und Alt für unser Klima, den Arten- und Umweltschutz und bessere Klimapolitik. Auch in weiter Ferne streikten Zahlreiche für die Umwelt: In Thailand, Uganda und Afghanistan gingen die Menschen auf die Straße. Auch in Südafrika, Johannesburg, protestierten Menschen für das Klima. Das zeigt, dass die Fridays for Future Bewegung mittlerweile überall angekommen ist und für Zuspruch sorgt.

Schnell wird klar: Die Klimastreiks sind nicht mehr aufzuhalten. Weltweit gehen die Menschen auf die Straße, halten Schilder in die Höhe, singen, stampfen und protestieren für unsere Umwelt. Der Hashtag #climatestrike ist der häufigste Hashtag im Internet: In über 650.000 Tweets wurde der Hashtag gesetzt und jede Sekunde kommen neue dazu. Gemeinsam für das Klima – ein Ausmaß, welches manch kritischer Politiker sicherlich nicht kommen sehen hat. Wir sind gespannt, wann die Politik sich endlich mit den Forderungen auseinander setzt und realistische Maßnahmen ergreift. Bis dahin heißt es: Weiter demonstrieren und sich für die Umwelt einsetzen! Bis Freitag, den 27.09.2019 wird es täglich weitere Demos geben. Wirst du dabei sein? Lass es uns gerne auf Instagram oder Facebook wissen!

Palmöl Report zeigt: Nestlé bezieht Palmöl aus Kinderarbeit

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© Pixabay

Nestlé steht schon seit einigen Jahren in Kritik. Vor allem Veganer und Umweltschützer meiden den Weltkonzern, da er für schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeute stehen soll und außerdem durch die zahlreichen, schlecht produzierten Produkte ein Umweltsünder sei. Eine Schweizer Hilfsorganisation wirft Nestlé nun vor, Palmöl von Plantagen in Malaysia gekauft zu haben, auf denen Kinder-und Zwangsarbeit stattfindet. Den gesamten Palmölbericht findest du hier.

Die Schweiz bezieht laut der Schweizer NGO Solider Suisse ein Drittel ihres Palmöls aus Malaysia. Ein Großteil davon soll aus dem Bundesstaat Sabah im Nordosten der Insel Borneo stammen. Dort sei Nestlé einer der größten Abnehmer von Palmöl. Solider Suisse fand dann bei einer neuen Recherche auf zwei Plantangen Vorort heraus, dass dort hauptsächlich Arbeitsmigranten aus Indonesien arbeiten. Die meisten der Arbeiter seien illegal dort und werden gezwungen, sich auf den abgelegenen Plantagen zu verstecken. Hinzu kommt, dass der Lohn nicht annähernd ausreicht, um anständig leben zu können. Außerdem sollen zwischen 50.000 und 200.000 Kinder mit ihren Eltern auf den Plantagen leben und dort auch arbeiten müssen. Diese haben oft keinen Zugang zu Schulen oder medizinischer Versorgung.

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Solidair Suisse sagt nun, dass Nestlé genau von diesen Plantagen Palmöl beziehe. Sie fordern von Nestlé vollständige Transparenz über die Palmöl-Beschaffung und Maßnahmen, um die Ausbeutung endlich zu beenden. Auf Facebook schreibt Nestlé dazu in einem Kommentar unter dem Beitrag von Utopia: „Grundsätzlich gilt: Wir dulden keine Menschenrechtsverletzungen beim Anbau unserer Rohstoffe – ob Kinderarbeit oder missbräuchliche Arbeitsbedingungen. Deshalb erschüttern uns die Vorwürfe von Solidar Suisse. Sie beziehen sich auf mögliche Menschenrechtsverletzungen auf zwei Plantagen, von denen wir möglicherweise Palmöl beziehen sollen. Wir haben uns mit ihnen in Verbindung gesetzt, um alle Fakten zu bekommen. Sollten die Vorwürfe zutreffen, werden wir entschlossen handeln.“

Wir sind gespannt, ob Nestlé jemals den Weg in Richtung Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Menschenwürde gehen wird.

Deutschland

Klassenfahrt auf Kreuzfahrtschiff – „Umweltschule“ bekommt massig Kritik

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Man las es in allen Medien: Eine Frankfurter Schulklasse plant eine Klassenfahrt auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA. Der Lehrer der Klasse kam auf die Idee und plant die Fahrt mit 16 Schülern der Carl-Schurz-Schule in Sachsenhausen. Diese soll fünf Tage lang dauern und über Also und Kopenhagen gehen. Wir alle wissen, wie umweltschädlich Kreuzfahrten sind und die Schulklasse bekam besonders viel Aufmerksamkeit, da sie erst im August von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) einen Umwelt-Preis überreicht bekommen hat. Auch der Lehrer engagiert sich aktiv für den Umweltschutz. Einige der Schüler nehmen auch regelmäßig an Friday’s for Future Demonstrationen teil und protestieren auch gegen die geplante Klassenfahrt.

Doch der Lehrer sieht in der Fahrt einen ganz anderen Sinn. Sie soll nämlich dafür sorgen, dass die Schüler sich kritisch mit dem Thema auseinander setzen und sich einen eigenen Eindruck von einer Kreuzfahrt machen können. Diese Rechtfertigung halten viele für absurd, verständlicher Weise. Es ist nämlich gar nicht nötig, eine Kreuzfahrt zu machen, um zu verstehen, dass sich diese besonders schlecht auf unsere Umwelt auswirkt. Kritisch hinterfragen sollte man das Ganze sowieso. Die Kreuzfahrt startet diese Woche, ob alle Schüler daran teilnehmen, bleibt abzuwarten.

Neue Produkte

Neuer Fairtrade Milchersatz für Kaffeeliebhaber: Coconut milk for baristas von Dr. Antonio Martins

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© Dr. Antonio Martins

Wir lieben vegane Milchersatzprodukte. Am besten ist es, wenn diese sich für unseren geliebten veganen Kaffee eignen. Nun gibt es ein neues Produkt, welches extra für Kaffeeliebhaber gedacht ist. Die „coconut milk for baristas“ von Dr. Antonio Martins ist perfekt zum schäumen, passt super zu Latte Macchiato oder Cappuccino und schmeckt dezent nach Kokosnuss. Die Milchalternative gibt es in einer 1 Liter Tetra-Verpackung mit praktischem Schraubverschluss. Sie ist bio-zertifiziert, vegan und auch die einzige zertifizierte Fairtrade Milchalternative auf dem Markt. Die vegane Milch kommt außerdem ohne Zuckerzusatz und künstliche Aromen aus. Sie ist ab sofort im Online Shop von Dr. Martins für 2,99€ bestellbar und in ausgewählten Bioläden erhältlich.

Unsere liebsten veganen Milchalternativen könnten dich ebenfalls interessieren.

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Messen und Events

Veggienale & FairGoods in Frankfurt vom 05. bis 06. Oktober 2019

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© Veggienale

Die Veggienale & FairGoods Messe kommt zum zweiten Mal nach Frankfurt! Am 05. und 06. Oktober 2019 dreht sich wieder alles um den pflanzlichen Lifestyle und Nachhaltigkeit. Neben dem umfangreichen Programm mit mehreren Bühnen und Spots und spannende Vorträge, Talks, Kochshows und Workshops, gibt es auch eine Foodarea mit rein veganen Köstlichkeiten. Eine Tageskarte kostet 8€, Kinder bis einschließlich 14 Jahren und Begleitpersonen von Menschen mit Handicap haben freien Eintritt.

Auf der offiziellen Homepage der Veggienale & FairGoods findest du alle weiteren Infos zu den Tickets, der Anfahrt und dem Programm.

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