Ob nussig, süß oder fruchtig, pikant und manchmal sogar scharf: Brotaufstriche sind in großer Auswahl mittlerweile in jedem Supermarkt und in vielen größeren Drogeriemärkten und Reformhäusern zu finden. Auf der Basis von Tofu, Kernen oder Nüssen sind viele Brotaufstriche sogar komplett vegan!

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Auch die wir von DIV schmieren gerne mehr als nur (vegane) Butter aufs Brot und stellen euch im Folgenden die Produkte vor, die wir am meisten lieben. Und wenn mal kein fertiger Aufstrich im Haus ist, machen wir ganz einfach selbst welchen!

 

Julia von Mixxed Greens:

Ich bin kein großer Fan von süßen Brotaufstrichen und hab’s immer lieber herzhaft. Aber wenn mich der Süßkram-Yieper packt, esse ich am liebsten Zwetschgenmarmelade, im Pfälzischen (meiner Muttersprache sozusagen) „Latwerch“ genannt. Die ist immer hausgemacht, mit frischen Zwetschgen aus Omas Garten und viel Zimt und Muskat. Was die herzhaften Brotbeläge anbelangt, habe ich mein Herz an den Senf-Rucola-Aufstrich von Alnatura verloren. Beim Lesen des Etiketts fand ich die Kombination zunächst etwas schräg, aber die Geschmacksbalance ist einfach perfekt. Nicht zu senfig und nicht zu leberwurstig und schön cremig, genau richtig also! Obwohl ich auch viele andere Alnatura-Aufstriche mag, landet Senf-Rucola noch am Häufigsten im Einkaufskorb. Schade nur, dass der Aufstrich nur in der Dose daherkommt. Dafür ist er aber palmölfrei, was mir persönlich sehr wichtig ist. Für Gäste mache ich gerne eine Tapenade aus schwarzen Kalamata-Oliven. Die Oliven püriere ich mit ein wenig aromatischem Olivenöl, etwas geröstetem Knoblauch, Salz, Pfeffer und ein wenig frischem Thymian zu einer feinen Paste, die ich dann auf gerösteten Baguettescheiben serviere.

Lena von A Very Vegan Life:

Mein liebster Brotaufstrich ist Lotus Speculoos Pasta, die leckere Spekulatiuscreme aus den Niederlanden. Allerdings kommt diese auch nicht jeden Tag auf das Brot sondern darf gerne eine kleine Besonderheit bleiben.

Linda von „V“eltenbummler:

Ich liebe den herzhaften Zwiebelschmelz von Zwergenwiese mit gerösteten Zwiebeln und Äpfeln. Da geht einfach nichts drüber. Auch mein Mann, der ja eigentlich kein Veganer ist, steht total auf pflanzliche Brotaufstriche. Ihm schmeckt besonders gut der Zwergenwiese Brotsalat Gutsherren.

Brigitte von Im Herzen ein Feuer und B.B.’s Bakery:

Da ich sehr wenig Brot esse, lohnt sich für mich der Kauf oder die Herstellung von Aufstrichen nur selten. Deshalb gönne ich mir ab und zu solche, die auch anderweitig zum Einsatz kommen können. Als leidenschaftliche Bäckerin zähle ich dazu Mamas selbst gemachte Marmeladen und die süßen Brotaufstriche (Vorsicht: nicht alle sind vegan) und Nussmuse von Rapunzel, die ich auch für die Herstellung von Kuchen, Keksen und Cremefüllungen verwende. Und für alle, die Schoko-Aufstrich einmal selbst herstellen möchten, empfehle ich folgendes Rezept: 200 g Zartbitter-Schokolade im Wasserbad schmelzen, 100 ml Cresoy Schlagcreme, 100 ml Sojamilch und 1/2 TL Johannisbrotkernmehl einrühren und mit dem Zauberstab glatt pürieren. Für mindestens zwei Stunden kalt stellen. Schmeckt, zusammen mit frischen Bananenscheiben, super auf hellen Semmeln.

Katja von visionvegan:

Mein liebster Brotaufstrich ist ganz eindeutig der Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich von Alnatura! Die Mischung aus süß-herber Roter Bete und leicht scharfem Meerrettich ist einfach perfekt. Und Nicht-Veganer sind damit auch oft zu überzeugen, dass pflanzliche Brotaufstriche doch ganz lecker sein können.

Kathrin von Kongruentes Chaos:

Mein erster vegetarischer Brotaufstrich ist zugleich auch noch immer mein liebster. Mich erinnert der Aufstrich „Grüner Pfeffer“ immer leicht an Leberwurst, auch wenn ich die zu Fleischzeiten gar nicht gern gegessen habe;-) Nun mag ich die Würze und die dann und wann auftretende Schärfe, wenn man auf eines der grünen Pfefferkörner beißt. Meist kaufe ich den Aufstrich von Alnatura, aber auch die Varianten anderer Firmen haben mir bisher meist sehr gemundet, so dass ich in diesem Falle eigentlich nicht auf eine Marke festgelegt bin.

Was süße Aufstriche anbelangt esse ich die „Duo-Creme“ und die Sorte „Haselnusspraliné“ von Chocoreale sehr gern, die ich mir aufgrund des Preises aber nur ab und an gönne.

Carola von twoodledrum:

Mein liebster gekaufter Brotaufstrich ist der Brotaufstrich Aubergine von Edeka. Pluspunkte: nicht zu fett, palmölfrei und vor allem auch hier auf dem Land leicht erhältlich! Außerdem passt er sowohl zu weißen Brötchen als auch zu etwas kräftigerem Vollkornbrot.

Wenn’s ums Selbermachen geht, gibt’s bei mir meist Kichererbsen-Ingwer-Aufstrich.

Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen, Abtropfgewicht gut 260 g
  • 30 g Rapsöl
  • 3 cm frischer Ingwer
  • 1/2 TL mildes Currypulver
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • 3 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Hefeflocken

ohne Küchenmaschine: Kichererbsen mit der Gabel zerdrücken. Ingwer raspeln. Erst Öl und Ingwer, dann die restlichen Zutaten unterrühren.

mit Küchenmaschine: Ingwer in Stücke schneiden, mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Hält sich im Kühlschrank einige Tage und schmeckt auf Brot und Brötchen am besten mit frischen Gurkenscheiben belegt.

Sonja von deutschlandistvegan.de:

Ich liebe, ebenso wie Katja von visionvegan, den „Rote-Bete-Meerrettich Aufstrich“ von Alnatura. Wenn der mal nicht im Haus ist, benutze ich oft einfach Tomatenmark und belege nach Herzenslust mit Tomaten, Ruccola, Kresse, Sellerie, Paprika…alles an Gemüse und Kräutern, wie ich möchte. Sandwiches mit getrockneten Tomaten und Oliven sind auch immer gern genommen und das ist auch das, was ich immer zuhause habe. Wenn es mal süß sein soll, mache ich Nusspasten selbst. Momentan ist ein Bananen-Haselnuss-Aufstrich mein Favorit: dafür 2 Bananen, 2 gute Hände Haselnüsse, 1 Schuss Pflanzenmilch und 1 gute Messerspitze Zimt im Mixer zu einer Paste verarbeiten. Schmeckt herrlich fruchtig und kann mit allen Früchten variiert werden – je nach Lust und Laune

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