Habt ihr schon mal was von Greenfoods gehört? Oder bereits welche „gegessen“? Was Greenfoods eigentlich sind und was die so können – darüber haben wir uns mal ein wenig schlaugemacht …

Was sind Greenfoods?

Im Grunde zählen die sogenannten Greenfoods zur Gruppe der Superfoods. Wir haben bereits hier und hier über Superfoods berichtet – lest doch gerne noch einmal nach. Wie der Name schon sagt, sind Greenfoods von Natur aus „grün“ und als Ergänzung für eine optimierte vegane Ernährung wunderbar geeignet.

Zu den bekanntesten Greenfoods zählen:

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  1. Algen
  2. Gerstengras
  3. Weizengras
  4. Moringa
  5. Brennnessel

Die meisten Greenfoods sind in Bioläden, Reformhäusern oder gut sortierten Drogerien (dm, müller) erhältlich. Im Onlineshop von Keimling findet sich eine gute Auswahl an Greenfoods in ausgezeichneter Qualität plus passender Rezepte. Ebenfalls empfehlen kann ich einen Onlinekauf bei Terralements. Abgesehen von Brennesselfunden am Wegesrand oder getrockneten Algen sind die meisten der grünen Kraftpakete nur in Pulver- oder Tablettenform erhältlich.

Was können Greenfoods eigentlich?

„Grün bedeutet Leben“

Das ist nicht nur eine Kalenderweisheit, sondern spiegelt die Gesetze der Natur wieder. Das Zauberwort lautet: Chlorophyll! Vielleicht erinnert ihr euch das an den Biologieunterricht in der Schule?

Der grüne Blattfarbstoff stellt unsere Luft zum Atmen her – genauer gesagt, den Sauerstoff darin. Chlorophyll kommt in hoher Konzentration in Algen und Getreidegräsern vor – und eben genau das macht die Greenfoods so gesund für uns. Doch dem nicht genug, enthalten sie auch noch Spurenelemente, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Konzentrierte Power also …!

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Da die grünen Kraftpakete unserer Gesundheit so gut tun, möchten wir Euch alle Greenfoods etwas genauer vorstellen – heute die ersten fünf – und demnächst geht es weiter mit dem zweiten Teil.

1. Algen

An dieser Stelle gibt es nur einen kurzen Steckbrief der Alge – für mehr Infos, schaut bitte hier noch einmal nach, da gibt es absolut alles über die Alge :-)

Man unterscheidet die sogenannten Makroalgen (Wakame oder Nori) von den Mikroalgen (Chlorella, Spirulina, AFA). Beide gehören zu den nährstoffreichsten Nahrungsmitteln der Welt. Sie enthalten vor allem Proteine, B-Vitamine, Jod, Kalzium, Eisen und Ballaststoffe.

Ich mag Algen am liebsten in Form von Nudeln – zum Beispiel in einem asiatischen Salat mit Pilzen, Möhren, Sprossen, Sojasoße, Zitronengras, Koriander und Chilli …. yummieh!

Mein Favorit ist von Kulau. Diese Meeresspaghetti stammen aus biologischem Wildwuchs vor der Atlantikküste Spaniens.

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Meeresspaghetti von KulauPreis: 4,15 Euro (25 g)
Erhältlich im Onlineshop von Kulau.

2. Gerstengras

Zugegeben: Gerstengras stand bisher noch nicht auf meinem Speiseplan. Als Kind vom Land kenne ich natürlich Gerstenfelder und weiß, wie das Getreide aussieht. Seit ich für diesen Artikel recherchiert habe, bin ich jedoch Fan vom Gerstengras in Pulverform geworden.

Gerstengras enthält reichlich vitale Nährstoffe, viel Kalzium, B-12, Eisen, Kalium, Folsäure, Magnesium, Zink, Kupfer, die Vitamine A, C, E, K, Folsäure, Natrium, Phosphor, Zink, Schwefel, Kupfer, Selen, Silizium … ! Außerdem enthält das „grüne Wundergras“ große Mengen Chlorophyll – und Chlorophyll liefert pure Energie für unsere Zellen. Fazit: Gerstengras ist das ideale Nahrungsergänzungsmittel!

Mein Favorit ist von Keimling und in bester Rohkostqualität aus biologischem Anbau.

Tipp: Derzeit gibt es für unsere Leser bei Keimling 10€ Rabatt für Neukunden ab 50 € Mindestbestellwert. Nicht kombinierbar. Bücher und Aktionen sind ausgeschlossen. Gutscheincode: DIVNEUKUNDEN10 bis Ende Mai gültig

Gerstengras PulverPreis: 9,90 Euro (50 g) Aktuell 7,95 Euro
Erhältlich im Onlineshop von Keimling

Das Gerstengras-Pulver kann in frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte gerührt oder in einen Smoothie gemixt werden. Ich mag es auch gerne im Salatdressing – versucht doch mal dieses Rezept – inspiriert von Keimling:

Knacksalat mit Gerstengrasdressing

Grüner Salat

© rh2010 / Fotolia

Zutaten:

  • 1/2 Fenchel
  • 1/3 Gurke
  • 1/3 Paprika
  • 2 Rote Beete Knollen (vorgegart)
  • Blattsalat

Für das Dressing:

  • 1 TL Bio-Gerstengraspulver
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Orange
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Alles Gemüse und den Salat waschen und trocknen/schleudern. Den Blattsalat in der Mitte eines großen Tellers anrichten. Den Fenchel in dünne Scheiben schneiden und um den Blattsalat verteilen. Die Gurke in den Spiralschneider spannen und Gurkenspaghetti drehen. Die Spaghetti kommen in die Mitte des Tellers. Die Paprika in kleine Stückchen schneiden und auf der Gurke verteilen.

Für das Dressing einen gehäuften Teelöffel Bio-Gerstengraspulver mit Olivenöl vermengen. Die Orange entsaften und mit der Öl-Mischung verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Dressing über dem Salat verteilen. Schön knackig frisch und so lecker schmeckt der Knacksalat mit Gerstengrasdressing.

Guten Appetit!

3. Weizengras

Weizengras bringt ähnlich viel grüne Pflanzenpower – wie Gerstengras – und entfaltet zudem eine belebende Wirkung auf den Körper.

Aber Weizengras kann noch mehr! Neben den pflanzlichen Ballaststoffen und allen essenziellen Aminosäuren enthält es noch 21 % hochwertiges Protein und alle (!) acht B-Vitamine.

Übrigens: Gewonnen wird das Pulver aus den Keimblätter der Weizenpflanze. Nach der Ernte wird die Pflanze getrocknet und schonend zu Weizengraspulver vermahlen.

Mir persönlich schmeckt Weizengraspulver in grünen Smoothies am besten. Das Pulver kann aber auch in klares Wasser oder Gemüsesäfte gemixt werden.

Mein Favorit ist von Terraelements:

Preis: 12,95 Euro (125 g)
Erhältlich im Online-Shop von Terraelements.

4. Moringa

Der Moringabaum wächst mittlerweile vor allem in Asien, Afrika und in der Karibik, da er viel Licht und Wärme benötigt. Dort kann man Moringa auch in roher Form – also die Blätter – ganz normal im Supermarkt kaufen. In unseren Breitengraden ist Moringa leider nur in in Pulverform erhältlich. Aber dieses Pulver hat es in sich – denn Moringa enthält reichlich Vitamin A und C, sehr viel Kalzium, Eisen und Eiweiß. Und darüber hinaus stärken die 46 enthaltenen Antioxidantien unser Immunsystem.

Tipp: Der Geschmack ist übrigens leicht salzig und etwas scharf. Moringapulver kann zum Beispiel sehr gut in einem Pesto (mit frischem Bärlauch, Nüssen und Olivenöl) verarbeitet werden.

Mein Favorit ist in feinster Bio-Qualität und von Grünhochzwei

Moringa Pulver

Preis: 19,90 Euro (350 g)
Erhältlich im Onlineshop von grünhochzwei.

5. Brennnessel

Vielleicht habt ihr ja schon einmal eine Detox-Kur gemacht? Oder einen Detox-Tag eingelegt? Dann habt ihr bestimmt einen Smoothie mit Brennnessel getrunken – oder einen Tee mit Brennessel-Extrakten.

Die Brennnessel – oft verschrien als Gartenunkraut – ist nicht nur ein Bakterienhemmer, sondern ein Lieferant für Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium und sogar Eiweiß (!). Dem nicht genug sorgen die enthaltenen Flavonoide zusammen mit dem Kalium für eine entwässernde Wirkung.

Wer Brennnessel in seiner ursprünglichen Form essen möchte, kann die Pflanze mit etwas Glück und jenseits der Straßen bereits im Frühjahr ernten. Achtung: Handschuhe nicht vergessen!

Tipp: Brennnesselblätter können wie Spinat zubereitet  oder als Salatzutat verwendet werden. Wie bereits erwähnt sind sie hervorragend in Wildkräuter- oder grünen Smoothies geeignet. Aber auch die Pulverform der Brennnessel ist lecker in Smoothies oder Dressings – und vor allem ganzjährig verfügbar.

Mein Favorit ist von Lebepur

Brennessel

Preis: 6,90 Euro (125 g)
Erhältlich bei Amazon

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Für  noch mehr Informationen über Algen, kann ich dieses Buch von Kirstin Knufmann und Jörg Ullmann empfehlen:

Algen Buch Cover

Es ist u.a. hier bei Amazon erhältlich.

Bei dem nächsten Greenfoods-Artikel stellen wir euch u.a. Hanfprotein, Chlorella und Spirulina vor. Stay tuned!