Anzeige
Foodmatic Personal Mixer PM1000

Anzeige –

Seit einigen Wochen bin ich Besitzerin eines Smartphones. Und obwohl ich mich seit Jahren dagegen gesträubt habe, auch unterwegs online zu sein, freue ich mich nun darüber. Das liegt vor allem an den vielen cleveren Apps, die mir das Leben erleichtern. Eine davon ist Barcoo, der Barcodescanner.

Diese App greift auf Barcode-Datenbanken zurück und bietet ihrem Anwender unterwegs die Möglichkeit, viele nützliche Dinge über Produkte herauszufinden. Neben Bildern, Preisen, Testberichten und Herstellerinfos zeigt die App zum Beispiel auch die Lebensmittelampel an.

In England bereits seit 2004 auf jeder Verpackung abgedruckt, wurde diese Kennzeichnung in einem EU-Beschluss zugunsten einer weitaus unübersichtlicheren Beschriftung abgelehnt. Warum das geschah ist klar: Der Lebensmittelindustrie liegt sehr viel daran, die tatsächlichen Nährwerte ihrer Produkte zu verschleiern.

Die EU-Verantwortlichen argumentieren u.a. damit, dass es durch die Lebensmittelampel zu einer Mangelernährung kommen könnte, da die Farbe Rot immer mit einer Warnung assoziiert werde.

Anzeige

Da hat die Lobbyarbeit der Industrie leider einmal mehr perfekt gewirkt. Im Video erfahrt ihr Näheres:

[youtube cP0nsllmfsU]

Anzeige
Kochkurs Bowl Masters

Glücklicherweise kommt man als Verbraucher nun doch zu seinem Recht und holt sich mit Barcoo die einfachen Angaben direkt auf das Handy.  Neben der Lebensmittelampel können bewusste Verbraucher auch noch auf eine Nachhaltigkeitsampel zugreifen. Die Daten dafür bezieht Barcoo von wegreen.de. Dieses Projekt bewertet Unternehmen nach ihrer sozialen Verantwortung, die dann mithilfe der Ampelfarben auf den ersten Blick zu erkennen ist. Daneben gibt es bei Fairtrafe Produkte auch weitere Infos zum Herkunftsort. Das sieht dann in etwa so aus:

So kann man beim Einkaufen deutliche Signale in Hinblick auf soziale Verantwortung setzen. Ein weiteres Feature ist in Zusammenarbeit mit der Seite Rezeptefuchs entstanden. Barcoo zeigt nämlich auch an, wenn ein Produkt vegan ist. Voraussetzung ist, dass dieses Produkt in der Rezeptefuchs Datenbank vertreten ist. Und dafür können wir wiederum selbst sorgen, denn die Datenbank lebt durch die Mitarbeit aller. Gerade für Einsteiger in die vegane Ernährung ist das eine tolle Funktion. Aber sicherlich gibt es auch für alte Hasen noch neue Infos zum einen oder anderen Produkt. Wenn ihr ein veganes Produkt gescannt habt, sieht das so aus.

Die „Vegan-Anzeige“ funktioniert leider  aufgrund der fehlenden Daten noch nicht bei Kosmetik, aber auch hier gibt Barcoo Entscheidungshilfen. In Zusammenarbeit mit PETA, gocrueltyfree.org und dem Deutschen Tierschutzbund zeigt die App an, ob ein Produkt frei von Tierversuchen hergestellt wurde. Wie so eine Anzeige dann aussieht seht ihr hier.

Ich habe in letzter Zeit sehr viele Produkte im Laden gescannt und finde die App ganz toll. Sie ist kostenlos für das iPhone, Nokia und Android-Handys erhältlich. Habt ihr sie schon einmal benutzt? Wenn ja, was scannt ihr so? Und gab es vielleicht auch schon einmal Nachfragen im Geschäft? Es sieht ja doch immer so aus, als würde man Produkte fotografieren. Manche Geschäfte, so hörte ich, sehen so etwas kritisch oder wissen es nicht einzuordnen.

 

 

 

Anzeige