Wir zeigen dir ein paar unserer liebsten veganen Hotspots in Deutschland. Die Liste hat keine Garantie auf Vollständigkeit und wurde von der Autorin nach eigener Erfahrung entworfen.

Überblick:

Das FREA in Berlin

Im FREA in Berlin isst du nicht nur gesund, regional, saisonal und pflanzlich. Du isst außerdem vollkommen müllfrei und ressourcenschonend. Der Gründer des Zero-Vaste-Restaurant hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Konzept auf die Beine zu stellen, dass ohne Verpackungsmüll funktioniert. Lebensmittel werden in wiederverwertbaren Behältnissen und Pfandboxen geliefert, die vom Hersteller oder Produzenten zurück genommen werden und wieder dann befüllt werden. Gemüse kommt direkt von Bauern aus der Region. Gemüseabfälle werden vor Ort in einer Kompostiermaschine zu Biowertstoff verarbeitet und dann an die Bauern zur Düngung zurück gegeben.

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Le Shop vegan

Hier haben wir uns einen Ort geschaffen der ganzheitlich arbeitet und das ausschließlich mit biologisch angebauten Produkten. Frisch, energetisch und leicht. So fühlt es sich jeden Tag an, wenn wir zusammen unser Essen servieren.

David, Gründer von FREA

Das Vogelhaus in Konstanz

Im Voglhaus in Konstanz am Bodensee wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. 80% der Speisen und Getränke sind rein pflanzlicher Natur. Auf die Speisekarte schaffen es nur Gerichte, deren Klimabilanz entsprechend positiv ist. Zutaten mit untragbarem CO2-Fussabdruck werden ersetzt oder ganz gestrichen. Nüsse und Rohrohrzucker kommen von kleinen Kooperativen, gebacken wird hauptsächlich mit Dinkelmehl aus der Region und Gemüse und Obst stammen aus regionalem Anbau. Martina Vogl, die Inhaberin und Betreiberin ist eine quirlige Weltverbesserin und macht sich mit ihrem ganzen Team dafür stark, die „Welt mit Genuss zu retten“. Das schmeckt man! Als Unternehmerin kann man, so sagt ihr das Bauchgefühl, mit seiner Arbeit tatsächlich im Kleinen etwas für die Welt im Großen bewirken.

Das Tushita-Teehaus in München

Im Tushita in München ist eine Oase im Grünen. Die Teekarte ist so umfangreich, dass man sich gar nicht entscheiden kann, welche Art Grün- oder Schwarztee man nun bestellen möchte, oder ob es doch lieber ein Matcha oder am Ende ein Smoothie sein soll. Auch die liebevoll zubereiteten Speisen, serviert in der Bowl, sowie die veganen Kuchen verführen zum Genießen und Verweilen. Für die Inhaberin Sandeh ist das Herzstück ihres Teehause ihre Mitarbeiter(innen), die das Tushita zu etwas ganz Besonderem machen.

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Vegan Backen lernen bei Stina Spiegelberg in Pforzheim

Stina Spiegelberg begann als junge Wirtschaftsingenieurin das Selbstexperiment vegan zu leben. Ihr erstes Backbuch produzierte sie berufsbegleitend über ein Jahr hinweg. Danach hängte sie ihren Job an den Nagel und verschrieb sich der pflanzlichen Konditorei und Kochkunst. Die junge Autorin, Bloggerin und inzwischen TV-Köchin hat ganze acht Kochbücher veröffentlicht und gehört zu den bekanntesten veganen „Foodies“ in Deutschland. Man trifft sie auf Messen und öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit. Oder man geht sie persönlich besuchen und lernt bei ihr die hohe Kunst des Backens und Kochens. Alle Kurse und Events findest du auf ihrer Homepage. Kulinarische Inspirationen holt sich Stina am liebsten auf Wochenmärkten oder den gerade angesagten Cafés, Restaurants und Bistros in Berlin, München oder wo sie sonst so unterwegs ist.

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Die Kurkuma Kochschule in Hamburg

Bei Roman und Arne in der Kurkuma Kochschule in Hamburg gibt es Pflanzenküche in allen Nuancen. Verschiedene Köche und Bäcker geben hier ihr Wissen und Können zum Besten und vermitteln den Kursteilnehmern, was man alles aus Gemüse machen kann. Das Programm ist bunt und facettenreich. Es zieht sich durch sämtliches Kulturen und Ausprägungen der Kunst am Herd. Jede Woche gibt es andere Kurse! Der Mittelpunkt Ihrer Kochschule ist der Geschmack und nicht die Mission, Menschen auf Pflanzenküche umzupolen. Jeder Kurs ist eine kulinarische Einladung, mehr pflanzliches in den Alltag zu integrieren. Ganz besonders Auberginen sollten viel häufiger zubereitet werden (von Mai bis September) – und zwar in allen Facetten – aber immer mit Knoblauch und frischem Olivenöl.

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Das Plant Based Institute in Berlin und München

Am Plant Based Institute kannst du in einer sechsmonatigen Ausbildung lernen, wir ein veganer Profikoch zu kochen. Die Ausbildung ist in Modulen organisiert, welche sich um die Themenbereiche Ernährungswissenschaft, Rohkostküche, Bäckerei & Patisserie, deftige vegane Kochkunst und gesunde, pflanzliche Vollwertküche drehen. Jedes Modul enthält neben den praktischen Inhalten einen fundierten Theorieteil. Dort lernst du, was dein Körper braucht, wie Geschmack entsteht, welche Teige sich in der Backstube wie verhalten und wie man Raw Food bekömmlich macht. Die Gründer Sebastian Copien, Niko Rittenau und Boris Lauser haben sich zum Ziel gemacht, der konventionellen Kochausbildung in der Gemüse nur ein Schattendasein am Rande des Tellers führt, eine alternative Kochausbildung entgegen zu setzen, bei der Pflanzen im Mittelpunkt des Tellers stehen.

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Und es funktioniert! Nach sechs Monaten Ausbildung kochen präsentieren die Teilnehmer bei der Abschlussprüfung pflanzliche Gourmetküche vom Feinsten.

„Wir haben das Plant Based Institute mit der Vision gegründet, eine Blaupause für eine zukunftsträchtige Koch- und Ernährungsausbildung zu schaffen, um andere Bildungsträger zu inspirieren, die wichtige Thematik der pflanzlichen Ernährung ebenso mehr in die Lehrpläne der Kochausbildung und der Ernährungsstudiengänge zu integrieren. Wir möchten mit den beiden Klassen an unserem Institut Jahr für Jahr Multiplikatoren der veganen Bewegung souverän ausbilden, damit diese mit uns gemeinsam an einer nachhaltigeren und gesünderen Zukunft in unserer Gesellschaft bauen können.“

Niko Rittenau

Der Pausenraum und das Café Huber in Freiburg

Der Pausenraum in Freiburg ist einen Ausflug wert. Neben dem heiß begehrten Rührtofu, kocht das Küchenteam täglich Mittagstisch und verwöhnt die Gäste mit pflanzlichen Kuchen und Gebäck. Die Zutaten kommen aus der Region, das meiste direkt vom Bauern. Grundzutaten aus dem Biogroßhandel, Nüsse aus einer Kooperative. Nachhaltigkeit bis ins letzte Detail. Lea und Wiebke genießen die Vielfalt im Team und haben es im Pausenraum gerne bunt. So finden immer wieder Themenabende oder ein Sonntagsbrunch statt, zu dem man sich anmelden muss, wenn man einen Platz ergattern möchte. Damit der Alltag nicht langweilig wird, werden Kindergärten mit Mittagstisch beliefert und Bürogemeinschaften bekocht, die ihre Lunchbox per Velokuriert zugestellt bekommen.

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Das Café Huber ist ebenfalls einen Besuch wert! Dort gibt es eine kleine, feine Auswahl an Köstlichkeiten zum schlemmen und schlürfen, aber nur wenn man Glück hat gibt es einen freien Platz. Die offene Küche mitten im Raum verspricht Transparenz und Authentizität. Annette, die nicht selten mit frischem Gemüse vom Wochenmarkt zurück kommt, legt großen Wert auf Lieferanten aus der Region. Das Besondere am Huber ist für die Betreiberin zum einen das kulturell bunt gemischte Team, und zum anderen die unvoreingenommenen Gäste, die ihr kulinarisches Wohl vertrauensvoll der Kreativität der Küche überlassen.

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Kochkurs Bowl Masters
CAFE HUBER
Foto: Felix Groteloh

Das ICE DATE in München

Das Icedate in München ist ein Muss für alle Eisgenießer. Im ICE DATE ist alles ganz natürlich. Die Basis für die Eiscreme sind Cashew und Datteln, Geschmack kommt aus Beeren, Kakao, Nüssen, Matcha, Kakao oder Gewürzen. Sonst kommt nicht viel rein ins Eis, außer Wasser. Der Gründer, Gunther, hat das iceDate eigentlich vor 10 Jahren für sich selbst erfunden, weil er das Eis, das man bis dato kaufen konnte, nicht essen wollte. Seine Kriterien waren: Es muss ohne Zuckerzusatz sein, rein pflanzlich, bio und ohne Zusatzstoffe. Das gab es damals nicht. Also hat er es für sich erfunden und bietet es im großen Stil in seiner Eisdiele den Kunden an.

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Café drei Mohren in Regensburg

Julia Schmucker legt in ihrem kleinen Café Drei Mohren allergrößten Wert auf Produkte mit Hintergrund. Als Gast kann man zusehen, wie hinter der Theke Kaffee gekocht wird und welche Köstlichkeiten in der Kuchenvitrine präsentiert werden. Auch wenn nicht das ganze Sortiment vegan ist, lohnt es sich durchaus für ein Stück deftigen Kichererbsenkuchen, einen knusprigen Cookie oder ein schokoladiges Himbeer-Türmchen einzukehren. Das Angebot an veganem Gebäck wird von Monat zu Monat mehr! Die Betreiberin liebt ihr einzigartiges, familiäres kleines Café und besonders den Umgang mit all den Menschen, der ihr große Freude bereitet. Ihre Gäste zu verwöhnen und ihnen damit etwas Gutes zu tun, liegt ihr sehr am Herzen.

Das Seven Swans in Frankfurt

Das Seven Swans in Frankfurt verwöhnt geschmackslustige Genießer auf minimaler Fläche mit maximal feinen Speisen. Gekocht wird mit Zutaten aus regionalem Anbau, ein Großteil der Ware kommt sogar von der kooperierenden Landwirtschaft auf den Braumannswiesen. Das Augenmerk von Ricky Saward und seinem Team liegt auf Gemüse und saisonalen Kräutern, Beeren und Nüssen. Diese Basiszutaten werden mit viel Liebe und Fingerspitzengefühl in der Küche zu außergewöhnlichen Kreationen verkocht und verfeinert. Wer Spitzengastronomie hautnah erleben möchte, darf im Sommer sogar an dem Chefs Table auf dem Dachbalkon mit Blick in die Küche dinieren. Selbst wenn du diesen heißbegehrten Platz nicht ergattern konntest, die Küche darf jeder Gast trotzdem kennen lernen, denn hier beginnt die kulinarische Reise im Seven Swans.

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