Wir alle kennen das. Unsere Welt ist hektisch und daher muss es oft schnell gehen. Eine sofort verfügbare Mahlzeit nach der Arbeit und auf geht’s  zur nächsten Verabredung oder dem Sport. Vielleicht ist man nach der Arbeit  auch einfach nur zu müde oder zu bequem, um sich in die Küche zu stellen. Fertiggerichte versprechen da Abhilfe. Sie sind schnell, sie sind gut zu lagern, zuweilen günstig und einfach zuzubereiten. Doch der vermeintliche Segen hat große Schattenseiten. Wir von veganfit.me decken 3 gute Gründe auf, um auf Fertiggerichte zu verzichten und wieder auf frische natürliche Kost umzusteigen.

Zutaten

Solltest du gerade ein Fertiggericht parat haben , schaue dir doch am besten die Zutatenliste und die Nährwerttabelle einmal an. Macht man sich erst einmal bewusst was dort eigentlich enthalten ist und welche Folgen das für deinen Körper und damit auch für dein Wohlbefinden hat, bekommt so manches Gericht einen faden Beigeschmack. Angefangen bei den Grundprodukten bis hin zu den Zusatzstoffen. Fertiggerichte werden über den Preis verkauft. Da fast niemand viel Geld für eine Tiefkühlpizza oder eine Lasagne ausgeben möchte, sind das Wichtigste bei der Produktion die Kosten, die das Produkt verursacht. Die Qualität der Zutaten findet dabei weniger Beachtung. Du wirst beispielsweise nicht erfahren woher das verarbeitete Gemüse stammt, wie belastet es war und ob es etwaige Mängel aufgewiesen hat.  Viel erhoffen kannst du dir da jedenfalls nicht. Dazu werden die billigen, minderwertigen Zutaten zumeist ausgeglichen mit Zusätzen. Ganz hoch im Kurs, damit das Ganze nach irgendetwas schmeckt sind Fette, Salze und Zucker. Diese sind zwar nicht von Grund auf ungesund, doch von den Transfetten, über viel zu hohen Salzgehalten bis hin zu einer unglaublichen  Zugabe an Industriezucker bleibt wenig Raum übrig, um Gerichte dieser Art als nahrhaft zu bezeichnen. Dabei sollen Konservierungsstoffe und die allseits beliebten E-Nummern an dieser Stelle unerwähnt bleiben.

Auswirkungen auf die Umwelt

Manch einem mag sich verständlicherweise das Resultat nicht von Fertiggerichten nicht sofort erschließen, da man immer nur einen Ausschnitt des Lebenszyklus eines solchen Produktes zu sehen bekommt, der sich vom Kauf bis zur Entsorgung der Verpackung erstreckt. Fertiggerichte sind hoch verarbeitet und daher wird massenhaft Energie bei der Produktion aufgewandt. Zusätzlich verbraucht die Einhaltung der Kühlkette bei Tiefkühlprodukten unglaublich viel Energie und bei Konservendosen aus Aluminium sieht die Ökobilanz ebenfalls alles andere als glänzend aus. Apropos Verpackung. Fertiggerichte erzeugen einen ungeheuren Berg an Müll, den es zu recyceln oder zu verbrennen gilt.

Fertiggkeiten, Warenkunde, Leidenschaft

Es gibt nur wenig Dinge auf dieser Erde, die wir machen müssen. Essen ist eines davon. Wenn deine täglichen Kochaktionen sich auf das Drehen des Rades an der Mikrowelle beschränken, verpasst du etwas Essentielles. Natürlich ist nicht jeder der geborene Koch, noch will er es werden, doch Nahrung ist wichtig und in der heutigen Zeit haben die Menschen den Bezug dazu verloren. Was es heißt der Natur in der Landwirtschaft etwas abzuverlangen und aus den Grundprodukten etwas zu zaubern. Zu wissen was dort eigentlich drin ist. Jeder fängt klein an und zugegeben sieht anfangs fast jede Küche aus wie ein Schlachtfeld, doch wenn du viel selber kochst wirst du strukturierter, schneller und hast nebenbei noch die Muse dein neues Lieblingsalbum zu hören. Kochen ist ein Prozess, genauso wie das Lernen auch.

Es gibt natürlich Ausnahmen unter den Gerichten und du musst Speisen dieser Art nicht völlig von deinem Tisch verbannen oder jegliches verarbeitete Produkt meiden. Es geht darum sich einmal bewusst zu machen, was man da überhaupt isst.  Wenn du dir über die Hintergründe im Klaren bist, kann dies schon eine große Hilfe bei der Entscheidungsfindung sein. Nimm dir die Zeit und bereite dein Essen mit anständigen Zutaten selber zu. Es gibt sehr viele Gerichte, die mit frischen Zutaten in wenigen Minuten zubereitet werden können. Die Umwelt, dein Körper und dein Geist werden es dir danken.

Ran an die Kochlöffel

Selbst kochen ist natürlich die beste Entscheidung. Und mittlerweile gibt es so tolle Kochbücher mit einfachen Gerichten, die schnell und gesund zubereitet werden können. Unsere Buchempfehlungen findet hierUnbenannt

 

 

 

 

 

 

 

 

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