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Hand aufs Herz: Wenn du an eine richtig leckere Sahnesoße denkst, läuft dir wahrscheinlich sofort das Wasser im Mund zusammen. Kein Wunder – sie gehört zu den absoluten Klassikern der Hausmannskost.

Doch wusstest du, dass es auch anders geht? Unsere vegane Zwiebel-Cashew-Soße ist so cremig, dass selbst eingefleischte Sahnesoßen-Fans oft keinen Unterschied bemerken. Bei uns zu Hause ist sie mittlerweile sogar die erste Wahl – und mein Mann fragt regelmäßig nach „Sahnesoße“, obwohl er längst weiß, dass eigentlich diese pflanzliche Variante auf den Tisch kommt.

Das Beste daran: Sie kommt komplett ohne Sahne aus, ist wunderbar aromatisch und passt zu fast jedem Gericht.

Warum viele Menschen Sahne nicht so gut vertragen

Nicht jeder verträgt klassische Sahne gleich gut. Manche Menschen reagieren empfindlich auf die enthaltene Laktose, andere empfinden sehr fettreiche Mahlzeiten als schwer verdaulich. Häufig berichten Betroffene nach einem sahnigen Essen über:

  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Müdigkeit nach dem Essen

Natürlich gilt das nicht für alle. Viele genießen Sahne problemlos. Wer jedoch regelmäßig Beschwerden bemerkt, kann ausprobieren, ob pflanzliche Alternativen besser verträglich sind. Viele möchten ja auch aus Überzeugung keine tierische Zutaten essen. Viele VeganerInnen setzen auf vegane Sahnealternativen und diese Alternative hat schon viele begeistert.

Warum Cashews eine gute Alternative sind

Eingeweichte Cashewkerne lassen sich zu einer unglaublich feinen Creme mixen. Dadurch entsteht eine Konsistenz, die klassischer Sahnesoße erstaunlich nahekommt – ganz ohne Milchprodukte.

Cashews liefern außerdem:

  • ungesättigte Fettsäuren
  • pflanzliches Eiweiß
  • Magnesium
  • Kupfer
  • Eisen
  • Zink

In Kombination mit langsam geschmorten Zwiebeln entsteht eine besonders aromatische Soße mit einer natürlichen Süße und einer wunderbar cremigen Konsistenz.

Rezept: Vegane Zwiebel-Cashew-Sahnesoße

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 2 große Zwiebeln
  • 150 g Cashewkerne
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml ungesüßte Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Sojadrink)
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Muskat
  • optional frische Petersilie

Zubereitung

1. Cashews einweichen

Die Cashewkerne mindestens 30 Minuten in heißem Wasser einweichen. Noch cremiger wird die Soße, wenn du sie mehrere Stunden oder über Nacht einweichst.

2. Zwiebeln anbraten

Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden und mit dem Olivenöl bei mittlerer Hitze langsam 10–15 Minuten goldbraun anbraten. So entwickeln sie ihre natürliche Süße.

3. Cashewcreme mixen

Cashews abgießen und zusammen mit Gemüsebrühe, Pflanzenmilch, Hefeflocken, Knoblauch, Senf und Zitronensaft sehr fein pürieren.

4. Alles zusammengeben

Die Cashewcreme zu den Zwiebeln geben und einige Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Je länger die Soße leicht köchelt, desto intensiver wird ihr Geschmack.

Wozu passt die Cashew-Sahnesoße?

Diese Soße ist unglaublich vielseitig und schmeckt hervorragend zu:

  • Pasta
  • Gnocchi
  • Spätzle
  • Kartoffeln
  • Reis
  • Ofengemüse
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Pilzen
  • veganen Schnitzeln
  • Tofu
  • Tempeh

Auch als Auflaufsoße oder Lasagnebasis eignet sie sich hervorragend.

Tipps für noch mehr Geschmack

Du kannst die Grundsoße nach Belieben variieren:

  • gebratene Champignons hinzufügen
  • frischen Thymian oder Rosmarin verwenden
  • etwas Weißwein mit einkochen
  • Spinat unterheben
  • Räuchertofu oder geräucherten Paprika ergänzen
  • mit etwas Trüffelöl verfeinern
Gerade bei Cashewkernen gibt es große Qualitätsunterschiede. Für cremige Soßen lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch auf Herkunft und Verarbeitung.
Bild: Keimling Naturkost

Qualität bei der Wahl

Gerade bei Cashewkernen gibt es große Qualitätsunterschiede. Für cremige Soßen lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch auf Herkunft und Verarbeitung.

Achte darauf, dass die Cashews aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und möglichst schonend verarbeitet wurden. So bleiben Geschmack und Qualität optimal erhalten.Die Cashewkerne von Keimling Naturkost stammen aus Bio-Anbau und werden besonders schonend verarbeitet, wodurch sie sich hervorragend für Cashewcremes, pflanzliche Sahnesoßen oder veganen Frischkäse eignen. 

Gerade wenn Cashews die Hauptzutat eines Rezepts sind, lohnt sich die Investition in eine hochwertige Qualität – du schmeckst den Unterschied tatsächlich.

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Kann man die Soße vorbereiten?

Ja. Im Kühlschrank hält sie sich luftdicht verschlossen etwa drei bis vier Tage.

Beim Erwärmen wird sie etwas fester. Gib einfach einen kleinen Schuss Pflanzenmilch oder Gemüsebrühe hinzu und rühre sie kurz glatt.

Auch portionsweise einfrieren funktioniert problemlos.

Fazit

Eine richtig gute Sahnesoße braucht keine Sahne.

Mit Cashews, langsam geschmorten Zwiebeln und wenigen weiteren Zutaten entsteht eine unglaublich cremige, aromatische Soße, die selbst überzeugte Sahnesoßen-Liebhaber begeistert.

Vielleicht wird sie ja auch bei dir zur neuen Familien-Sahnesoße. Bei uns ist sie es längst geworden.


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