Susanne, Katja und Patrick machen die “Vegan for fit 30-Tage-Challenge“, und hier kommt der Rückblick auf Woche 2. Außerdem könnt ihr täglich neue Essensbilder auf unserem Challenger-Blog anschauen. Und hier findet ihr den Rückblick auf die 2. Woche.

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Susanne

Unbewusste 3. Woche

Schon wieder ist eine Challenge-Woche vorbei und die nächste und letzte Woche hat bereits begonnen. Warum kommt mir das immer so schnell vor? Weil es für mich eine Challenge4life ist und weil dieser Challenge-Gedanke Teil meines Alltags ist. So habe ich gar nicht das Gefühl, Teil eines „Zeit-Projektes“ zu sein.

Nebeneffekte

Wie ich ja bereits festgestellt und mitgeteilt habe: Ich lebe bereits sehr gesund. Aber die Nebeneffekte, die ich ziemlich schnell bemerkte, können gerne bleiben: noch mehr Wasser über den Tag verteilt trinken, den Kaffee reduzieren bis ganz weglassen, kein Industriezucker etc. Hier kommen bestimmt noch weitere hinzu, doch dazu am Ende dieser Challenge.

Bin ich ein langweiliger Challenger?

Oft kommt es mir so vor, dassich ein wenig spannender Challenger bin, weil ich zum einen keine Gewichtsveränderungen mitteile (es geht bei mir ja auch nicht ums Abnehmen) und sehr oft freestyle, statt mich an die Gerichte aus dem Buch zu halten (nichts gegen die leckeren Rezepte). Ich verfolge die Veränderungen anderer Challenger in der Facebook-Gruppe und freue mich immer wieder über die tollen Einträge, die super Veränderungen und darüber, wie glücklich und positiv die Menschen sich dort mitteilen. Meine „Veränderungen“ sind größtenteils nur für mich sichtbar: Ich fühle mich noch energiereicher, mein körperliches Empfinden hat sich verändert (das ordne ich dem Matcha und den Übungen zu), meine Bauchübungen zeigen Wirkung ;), meine Gedanken haben sich noch einmal geändert & erweitert, mein Alltag und meine Arbeitsweise haben sich gewandelt – auch das sind hübsche Nebeneffekte.

Und so starte ich unbewusst bewusst die vierte und letzte Woche. Ja, ich bin (immer noch) Challenge-Fan. Spread the word!

 

Katja

So, die Challenge neigt sich langsam schon dem Ende zu. Ich habe für mich beschlossen, dass am nächsten Dienstag Fastenbrechen ist, obwohl ich dann erst 28 Tage rum habe. Aber das sind schließlich vier ganze Wochen – das kann man auch durchgehen lassen.

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Mittlerweile ist die zucker-, weißmehl- und alkoholfreie Ernährung fast Alltag geworden. Das ist einerseits gut, weil ich mich nicht mehr so unter Druck gesetzt fühle und ein paar fixe Rezepte habe, die die übliche Stulle oder die Spaghetti mit Tomatensoße ersetzen, andererseits aber auch doof, weil ich nicht mehr ganz so neugierig auf neue Gerichte und Zutaten bin. Überhaupt bin ich nach wie vor ein wenig unzufrieden mit meiner Motivation, die Gerichte aus dem Buch nachzukochen.

Das absolute Highlight der letzten Woche war die Mandarinentorte. Ich hätte sie komplett alleine verputzen können, da sie aber der Geburtstagskuchen eines Freundes war, kam das leider nicht in Frage…

Morgen früh versuche ich es vielleicht nochmal mit einem Matcha-Shake. An dieses Grünteepulver konnte ich mich bisher nicht so gewöhnen, obwohl es ja als Wachmacher hochgelobt wird. Ich gebe ihm einfach eine neue Chance. Schließlich will ich auch wenigstens einmal durch den Tag fliegen (und das soll ja passieren, wenn man Attila Hildmann Glauben schenkt… ).

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Patrick

Ok, ich gebe es zu: Ich habe in dieser 3. Woche ein paar mal gesündigt. Ein Glas Wein, ein Bier und auch mal was gegessen wo Zucker drin war. Ich glaube meine Motivation war etwas gesunken, weil ich mir vermutlich mehr versprochen habe, was die Gewichtsabnahme angeht. Immer noch „nur“ 2 KG stehen zu Buche. Ehrlich gesagt hab ich mehr abgenommen in der Vergangenheit, wenn ich einfach mal nur den Alkohol weggelassen habe.

Es wird mir allerdings auch immer klarer, woran das liegen könnte: Meine Ernährungsweise vor der Challenge könnte durchaus fettärmer gewesen sein als während der Challenge. Agavendicksaft und Nussmus in dieser Menge habe ich nicht gegessen, auch deutlich weniger Tofu. Für jemanden, der sich vorher nicht sonderlich gut ernährt hat, dürfte die Challenge daher tatsächlich für einen ordentlichen Gewichtsverlust sorgen, bei Leuten, die sich vorher schon sehr gesund ernährt haben, eher nicht. Auch körperlich kann ich keinen Unterschied feststellen.

Nichtsdestotrotz bin ich froh über einige neue Rezepte, die fortan regelmäßig auf meinem Speiseplan stehen werden, z.B. die Zuchini-Spagehtti-Varianten, oder die Türmchen aus Süßkartoffel und Aubergine. Auch die genialen Amaranth-Riegel und Nusskugeln werde ich sicher öfters machen. Und letztlich hat die Challenge mich dazu bewegt, kaum Alkohol zu trinken und abends nichts mehr zu essen. Das sind Gewohnheiten, die ich möglichst zukünftig nicht ablegen möchte.

 

 

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