Wir sind fertig mit der Attila Hildmann 30-Tage-Challenge, und hier kommen unsere persönlichen Rückblicke sowie unsere Top-Tipps, wenn du vorhast, die Challenge selber mal zu machen.

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Patrick:

Insgesamt fand ich die Challenge relativ easy, weil sie gar nicht so weit von meiner sonstigen Ernährungsweise abweicht. Sport habe ich auch vorher schon gemacht. Ich wollte ja gerne Gewicht verlieren, das hat aber nur in Maßen geklappt: 2 KG am Ende, die ich bereits in der ersten Woche verloren hatte. Wer sich – wie ich – sowieso sehr gesund mit wenig Zucker und Weißmehl ernährt, für den wird die Challenge nicht viel in diesem Sinne bringen. Wer sich allerdings nicht sonderlich gut ernährt bislang, für den wird die Challenge gute Erfolge bringen, und ist ein guter Einstieg in die Welt der veganen Ernährung. Trotzdem habe ich positive Dinge mitgenommen: Ich verzichte noch konsequenter auf Weißmehl und Zucker und ich achte darauf, weniger Kohlenhydrate zu mir zu nehmen, abends spät nichts mehr zu essen und meinen Alkoholkonsum zu reduzieren. Mindestens genauso so wertvoll: Tolle Rezepte, die auch in Zukunft immer wieder auf dem Speiseplan stehen werden, egal ob Zucchini-Spaghetti-Variationen, Frühstücksideen wie Joghurt-Amaranth-Pop oder die herrlichen Riegel und Pralinen.

Etwas teurer – was es mir aber wert war – als meine sonstige Ernährung war das ganze im Endeffekt auch aufgrund des schon relativ häufigen Gebrauchs von Nussmus und Agavendicksaft. Den Konsum werde ich genauso zurückschrauben wie den recht hohen Tofu-Verbrauch während der Challenge.

Katja:

Zunächst: Für mich war es nicht der optimale Zeitpunkt für die Challenge. Unregelmäßiger Alltag, viel unterwegs und dazu nervlich angeschlagen – die Voraussetzungen hätten besser sein können. Trotzdem bin ich mit kleinen Sünden und einer mittelgroßen Krise doch ganz gut durchgekommen. Und kann doch eine recht positive Bilanz ziehen:

Toll wie bei jedem Selbstversuch war, viel Neues und auch viel über mich zu lernen. Ich habe einige Rezepte mitgenommen, die ich auch nach der Challenge zubereiten werde – die Zucchini-Lasagne, die tollen Amaranth-Pancakes, oder der Matcha-Shake (obwohl ich mich daran erst gewöhnen musste). Ich habe gemerkt, dass ich Industriezucker überhaupt nicht brauche und auch nie vermisst habe. Im Gegenteil – Zucker und Weißmehl stoßen mich fast ab jetzt. Ich habe Lust bekommen, mehr mit Rohkost zu experimentieren, und werde auf jeden Fall das Konzept „mehr naturbelassene Nahrung“ beibehalten. Und eines vermittelt Attila auch sehr glaubwürdig: Geh raus, mach was, gestalte dein Leben! Ob es nun um Essen oder Sport oder die Freizeit geht: Dieses Motto ist immer und für jeden von Nutzen.

Susanne:

Die Neugier und das Eight-Pack waren meine Motivation, an der Challenge teilzunehmen. Ich wollte wissen, was dahinter steckt, was die Challenge kann und wie es sich damit lebt und fühlt. Es ging mir nicht ums Abnehmen.

Meine Neugierde ist gestillt, das Eight-Pack im Aufbau 😉
Letztenendes habe ich mich vor der Challenge fast gesünder ernährt, bzw. Lebensmittel zu mir genommen, die mir einfach auf Dauer besser bekommen, als Sojajoghurt und Agavendicksaft in rauen Mengen. Geschmeckt hat es schon, aber auf die Dauer möchte ich bei meinen geliebten Ingwer-Linsen zum Frühstück bleiben. Meine Nudeln werden jetzt eher in Form von Gemüse sein – ich mag nahezu komplett auf Weißmehl verzichten. Der Industriezucker kann auch bleiben wo der Pfeffer wächst und Grün ist das neue Schwarz – kein Kaffee mehr, dafür jeden Tag Grüntee zum Frühstück und Matcha hinterher. Alkohol ist schon mal lecker und nett, wird aber nur zu besonderen Anlässen ausgepackt.

Meine Fitness-Übungen gehören zu jedem Tag in meinem Leben, denn ein paar Übungen mehr am Tag als vorher fühlen sich einfach noch mal doppelt so gut an. Wenn mein Knie wieder vollständig geheilt ist, möchte ich neue Sportarten ausprobieren.

Alles in allem kann ich sagen: Ich fühle mich gut und das darf gerne so bleiben.

 

Unsere Tipps:

  • Bereite dich vor! Fang nicht einfach mal an, ohne dir wirklich das Konzept aufmerksam durchgelesen zu haben. Am besten fängst du an einem Wochenende an, wenn du mehr Zeit hast.
  • Suche dir für die ersten Tage ein paar Gerichte raus und mache dir eine Einkaufsliste! Macht wirklich Sinn, weil du sicher lange nicht alles vorrätig haben wirst. Einen ordentlichen Vorrat kannst du dir gleich an Gepoppten Amaranth, Joghurt, Agavendicksaft und Weißen Mandelmus zulegen, damit du nicht andauernd nachkaufen musst.
  • Noch einfacher: Nutze Challenger-Paket-Angebote wie das von den Ökotussis in Berlin, die es dir sogar nach Hause schicken.
  • Manche Zutaten wie Kakaobutter oder Gojibeeren bekommst du nicht beim Supermarkt um die Ecke. Hier helfen Online-Shops wie Lifefood.de.
  • Zucchini-Spaghetti gehen zwar auch mit dem Sparschäler, einfacher ist es aber mit einem speziellen Gerät wie dem Spirali von gefu oder dem Spiralschneider von Lurch.
  • Tausche dich aus. Vielleicht hast du Freunde oder Verwandte, die zeitgleich mit dir starten möchten. Oder meld dich im Challenger-Forum an.
  • Improvisiere! Du hast gerade nicht alle Zutaten für ein Gericht da – kein Problem. Man muss nicht permanent zu 100% die Gerichte der Challenge nachkochen, sondern kann ruhig ein wenig improvisieren. Letztlich geht es ja vor allem darum, kein Weißmehl oder Zucker zu dir zu nehmen.
  • Leg dir immer einen Vorrat an Riegeln, Crackern oder Pralinen an. Schmecken super und sind total praktisch für unterwegs, wenn man mal gerade eben nichts passendes zu essen bekommt.
  • Mach Sport! Ohne Bewegung wird der Erfolg kleiner ausfallen.
Foodmatic

 

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