Es gibt immer mal wieder so Megatrends in der veganen Szene, und der neueste ist eindeutig „Smoothie Bowls“. Seit einigen Wochen sind die Kanäle voll mit Bildern von Schüsseln mit bunten Flüssigkeiten, getoppt von Obststückchen, Kakaonibs, Kokosflakes etc. Wer mal den Hashtag #smoothiebowl bei Instagram sucht oder bei Pinterest unterwegs ist, wird reichlich fündig. Was also ist dran am Megatrend Smoothie Bowl?

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Letztlich sind Smoothie Bowls nichts anderes als Smoothies zum Löffeln. Man reduziert einfach den Wasseranteil, wodurch die Flüssigkeit dicker wird. Gleichzeitig lässt man einfach ein paar Toppings ungemixt, und gibt diese stattdessen auf den Smoothie. Man könnte auch sagen, dass Smoothie Bowls einfach Fruchtpürees sind. Aber Smoothie Bowl klingt besser. Der ernährungsphysiologische Vorteil von Smoothie Bowls soll darin liegen, dass man hier nochmal das bereits gemixte gekaut und eingespeichelt, anstatt sich einen dünnflüssigeren Smoothie viel zu schnell runterzustürzen, was der Verdauung nicht so zuträglich sein soll. Abgesehen davon ist eine Smoothie Bowl einfach eine schöne Abwechslung, und es macht Spaß, sie zu löffeln.

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Wie mache ich mir eine Smoothie Bowl?

Du kannst jeden Smoothie auch einfach zur Smoothie Bowl umwandeln, in dem du den Anteil an Wasser oder Pflanzendrink deutlich reduzierst. Hier musst du einfach mal ein wenig experimentieren, jeder mag es schließlich unterschiedlich, was die Konsistenz angeht. Starte bei einem großen Smoothie einfach mal mit 50-100 Milliliter pro Drink/Person, und gib dann weitere Flüssigkeit hinzu, wenn es dir noch zu dick ist. Du kannst dir eine grüne Smoothie Bowl zaubern, aber auch fruchtige Smoothie Bowls in sämtlichen Farben sind toll. Eine gute Grundlage ist – nicht nur bei Bowls, aber hier besonders finde ich – gefrorenes Obst. Dazu einfach Bananen, Mango, Ananas etc. am Vorabend schälen, grob würfeln und einfrieren. Du solltest allerdings einen recht leistungsfähigen Mixer wie z.B. den Vitamix haben, wenn du gefrorenes Obst benutzt. Dann wird die Konsistenz auch besonders toll, und das Essen macht einfach noch mehr Spaß!

Womit kann ich das ganze toppen?

Auch hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt:

  • kleingeschnittenes Obst
  • Kakaonibs
  • Chiasamen
  • (geschälte) Hanfsamen
  • Kokosflakes
  • Gojibeeren
  • gepoppter Amaranth
  • Haferflocken
  • etc.

Wer seine Smoothie Bowl gerne sehr mächtig und dickflüssiger mag, dem empfehle ich, Chiasamen einzurühren, und die Bowl für mindestens 10-15 Minuten stehen zu lassen – auch wenn das schwer ist, weil sie so lecker aussieht. Ansonsten helfen beim Andicken auch Haferflocken oder gepoppter Amaranth gut.

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Hier mal ein schnelles Starter-Rezept für 2 Bowls:

  • 3 gefrorene Bananen
  • 1/2 Mango
  • 2 große Hände voll Spinat
  • 1 TL Matcha-Pulver
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Chiasamen
  • Topping nach Wahl

Bananen, Mango, Spinat, Wasser und Matcha gut durchmixen und auf 2 Schüsseln verteilen. Chiasamen unterrühren, mit Toppings nach Wahl belegen. 15 Minuten warten, damit die Chiasamen aufquellen können. Guten Hunger!

Fazit

Ich war tatsächlich ein wenig skeptisch, als ich zum ersten mal von Smoothie Bowls hörte, weil ich dachte: Was soll das? Ist halt nur ein Smoothie zum Löffeln. Diese anfängliche Skepsis ist aber großer Begeisterung gewichen, und inzwischen gibt es immer häufiger morgens eine Smoothie Bowl bei uns. Super einfach, super gesund! Rezepte brauchst du eigentlich nicht wirklich, aber falls dir das lieber ist, einfach die Suchmaschine bemühen, dann kannst du bis an dein Lebensende jeden Tag ein Rezept ausprobieren.

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