Wer sich dazu entscheidet, in einen Hochleistungsmixer zu investieren, steht inzwischen vor der Qual der Wahl, denn immer mehr Anbieter sind inzwischen mit entsprechenden Angeboten auf dem Markt. Zunächst mal muss man natürlich entscheiden, ob sich der Kauf eines solchen teuren Gerätes lohnt, denn natürlich bekommt man auch schon für unter 100 Euro Mixer im Elektrohandel. Diese sind aber bei weitem nicht so leistungsstark, reichen aber sicher für einen Shake oder Smoothie. Wer aber den direkten Vergleich zu einem Hochleistungsmixer zieht, wird sehen, dass beispielsweise Smoothies bei den teureren Geräten mit hohen Umdrehungszahlen deutlich feiner werden, außerdem ist auch die Herstellung von Nussmus oder rohköstlichem Eis bei letzteren kein Problem, wo hingegen günstige Geräte schnell an ihre Grenzen stoßen. Letztlich ist das eine Entscheidung, die im hohen Maße von der beabsichtigen Verwendung sowie natürlich auch dem eigenen Geldbeutel abhängt.

Diverse Modelle zu verschiedenen Preisen

Heute möchte ich die Mixer von Bianco vorstellen, die vor allem direkt durch ihr schönes und buntes Design auffallen. Bianco ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Herstellung solcher Hochleistungsmixer spezialisiert hat, und inzwischen mehrere Gerätetypen anbietet:

  • Diver
  • Puro
  • Forte
  • Primo

Diese unterscheidet sich vor allem im Design, aber auch in der Leistung. Der Primo ist das neueste Gerät, das etwas weniger leistungsfähig ist als die anderen, aber immer noch sehr ordentliche 28.000 Umdrehungen pro Minute schafft. Der Primo hat einen zentralen Drehknopf, der stufenlos die Geschwindigkeit des Gerätes regelt, ist somit denkbar einfach in der Bedienung. Außerdem ist das Gerät mit 299 Euro (zur Zeit) das wohl günstigste Einstiegsgerät im „Profibereich“. Man bekommt zu allen Geräten einen 1,5 Liter Nassbehälter (BPA-frei) sowie einen Stampfer, mit dem man u.a. Luftblasen bei der Zubereitung von Teig im Mixer entfernen kann, ohne die Klingen zu berühren. Für alle Rohkostfans ist besonders interessant, dass der Stampfer stets die aktuelle Temperatur des Behälterinhalts anzeigt. Zudem kann man zusätzlich einen Trockenbehälter erwerben, mit dem man u.a. Getreide mahlen oder Nüsse zerkleinern kann.

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Hier mal ein Produktvideo, denn Bilder sagen ja immer mehr als Worte:

Automatik-Programme

Die anderen genannten Gerätetypen sind etwas anders konzipiert: Die Besonderheit liegt hier darin, dass man bestimmte Automatik-Programme anwählen kann, z.B. für Fruchsmoothies, Grüne Smoothies, Nussmilch, heiße Suppen etc.  Also einfach einmal das Programm anwählen, starten und den Rest erledigt der Mixer von selbst. Dazu gehört auch, dass immer mal wieder kurze Pausen entstehen, in denen der Behälterinhalt nach unten rutschen kann. Natürlich kann auch weiterhin das Gerät manuell bedienen, und auch die Umdrehungsgeschwindigkeit regulieren. Die teureren Geräte (liegen bei um die 700 Euro) haben einen 2 PS-Motor und schaffen bis zu 32.000 Umdrehungen pro Minute – das ist ordentlich Power.

Zudem verfügen die Geräte über einen Überlastungs- und Überhitzungsschutz, was gerade bei anspruchsvollen Aufgaben wie der Zubereitung von Teig oder Nussmus sinnvoll ist. Hat man den Behälter nicht korrekt aufgesetzt, wird dieses durch einen Sensor erkannt, der das Anschalten des Gerätes dann unterbindet – ebenfalls eine sinnvolle Funktion.

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Puro4_Grau_Banner

Im Test

Die Firma Bianco hat mir den Puro und den Diver als Leihgeräte zur Verfügung gestellt. Beide habe ich eingehend testen können, und konnte leistungsmäßig zwischen den Geräten keinen Unterschied feststellen. Hätte man die Wahl zwischen den beiden Geräten, würden wohl eher Design- und Bedienungselemente die entscheidenden Faktoren darstellen. Ersteres ist sicher Geschmackssache, bei der Bedienung kommt es drauf an, ob man die Touchpad-artige Bedienung des Divers der eher klassichen Dreh-und-Drück-Charakteristik des Puro vorzieht oder eben nicht.

Die Automatik-Programme funktionieren sehr gut, wobei man tatsächlich dann recht viele Knöpfe drücken muss, bis das Ding läuft, aber das ist Klagen auf ganz hohem Niveau, und fällt nur auf, wenn man als direkten Vergleich ein Gerät wie den Primo heranzieht, der nicht über Automatik-Programme verfügt. Sehr praktisch finde ich den Stampfer bei der Zubereitung von rohköstlichen Gerichten. Ansonsten habe ich ihn aber nicht benötigt, selbst wenn der Behälter bis oben hin vollgestopft war, ist alles wunderbar ohne „Nachstopfen“ verarbeitet worden.

Von der Lautstärke her sind die Hochleistungsmixer alle recht ähnlich – laut.

Interessanterweise hat die Zubereitung von grünen Smoothies bei mir mit dem Trockenbehälter noch besser funktioniert als mit dem Nassbehälter. Grundsätzlich haben die Smoothies eine tolle Konsistenz bekommen, sehr fein, nichts dran zu meckern. Und das Design der Geräte ist natürlich auch vielen Menschen nicht unwichtig – mir gefallen der Puro und der Diver wirklich sehr gut.

Im Fazit bin ich sehr zufrieden mit den Geräten gewesen, es gab keinerlei Probleme, und die Ergebnisse konnten sich stets sehen lassen.

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Eine ganze Menge Videos und mehr Informationen findet ihr auf der Homepage von Bianco. Oder ihr sucht mal bei Youtube nach Testvideos, hier wird man ebenfalls fündig.

Abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass mir die Einstellung des sehr sympathischen Geschäftsführers Paul Wollersheim sehr gut gefällt, denn eine gute Firmenphilosophie ist mir ebenfalls absolut wichtig:

Anmerkung: Die Geräte wurden zu Testzwecken von Bianco leihweise zur Verfügung gestellt.