Eigentlich bin ich ja nicht so schnell von technischen Gegenständen zu begeistern. Gut, ich mag mein Auto sehr (vor allem weil es rot ist), meine auf dem Flohmarkt erstandene 50er-Jahre Schreibtischlampe ist mit Sicherheit die Schönste der Welt, und mein Notebook und ich wollen uns auch nie wieder voneinander trennen. Dass ich aber so hin und weg bin, dass ich mich beherrschen muss nicht durch die Küche zu tanzen und gleich alle meine Freunde anzurufen, passiert in Bezug auf unbelebte Dinge nur selten. Letzte Woche war es mal wieder der Fall, denn meine Bestellung des Personal Blenders bei Keimling traf ein.

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Nachdem ich mich durch Papier- und Plastikverpackung gewühlt und die ersten Tests durchgeführt hatte war ich sicher: Die 129,- € haben sich gelohnt. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Das ging ja schnell! – Fixe Lieferung

Ich bin ein ungeduldiger Mensch und wenn ich was haben will dann sofort. Daher gibt es gleich einen Pluspunkt für die Lieferung innerhalb von zwei Werktagen. Praktischerweise klingelte der junge Mann abends um halb sechs bei mir – eine Uhrzeit zu der man auch als Arbeitnehmerin zuhause sein kann. Eine erfrischende Abwechslung zu „Wir haben Sie leider nicht angetroffen und kommen morgen zwischen 11 und 14 Uhr wieder“.

2. Das brauch ich.. nee, das nicht! – Modularer Aufbau und günstiger PreisPB

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Wenn man den Karton aufmacht, kommt man sich zunächst vor, als hätte man bei IKEA eingekauft – einige Einzelteile wollen ausgepackt werden. Ist aber eigentlich gar nicht kompliziert: Der Personal Blender besteht aus einem Motorblock, einem Mix- bzw. Mahlwerk und Behältern in verschiedenen Größen. Dabei kann man sich aussuchen welches Set man braucht:

PB150 für 89,-€: Die Basisversion mit Mixwerk und zwei Bechern (300 ml)
PB250 für 119,- €: Hier gibt es noch ein Mahlwerk dazu
PB250 XL für 129,- €: Obendrauf gibt’s zwei zusätzliche große Becher (450 ml)

3. Zusammenschrauben und los geht’s – Einfache Handhabung

Mix- bzw. Mahlwerk werden einfach auf den Becher aufgeschraubt und umgekehrt auf den Motor aufgesetzt. Runter drücken und ab geht’s. Der Blender ist zwar nicht flüsterleise, holt aber die Nachbarn morgens um halb sechs (hoffentlich) nicht aus dem Bett. Neben einem Vitamix dagegen will ich mir schon mal die Ohren zuhalten… Nach dem fröhlichen Mixen oder Mahlen einfach alles wieder auseinander schrauben, kurz unter den Wasserhahn halten und schon ist alles sauber. Aus den Bechern kann man auch gleich trinken oder sie mit den mitgelieferten Deckeln verschließen und das Ergebnis mit ins Büro nehmen. Der Personal Blender hat außer den Bechern keinen großen Aufsatz, wie man das von den meisten Mixern kennt, aber für einen Ein-Personen-Haushalt wie meinen sind die Becher perfekt.

4. Du bist so smooth – Die Mixeinheit

Was soll ich sagen – mein erster Versuch am Morgen vor einigen Tagen ergab die beste Matcha-Bananen-Hafermilch die ich je hatte. Cremig, weich, leicht schäumend. Das ließ mich euphorisch werden und weitere Experimente starten. Auch mein grüner Smoothie war wunderbar und in Null komma Nix gemixt. Mein Versuch Datteln zu zerkleinern war dagegen nur halb gelungen – ein cremiges klebriges Mus ergab sich nur mit portionsweisem Mixen kleiner Mengen. Aber das verzeihe ich dem Blender – sonst hätte der Vitamix ja gar keine Daseinsberechtigung mehr. Ach ja: Auch Eiswürfel sind für den Blender ein Kinderspiel.

5. Krieg auch Hartes klein – Die Mahleinheit

Heiß war ich vor allem auch auf einen Test des Mahlwerks – ich wollte schon immer mal Leinsamen oder Kaffeebohnen mahlen. Und war fast erschrocken wie schnell eine Handvoll gemischter Nüsse in Nussmehl verwandelt wurde – fast wie Zauberei. Auch hier: Eins mit Sternchen.

 

Mein Fazit: Der Personal Blender ist für alle ideal, die nach einer günstigeren Alternative zum Vitamix suchen, trotzdem nicht auf Leistungsstärke verzichten wollen und mit kleinen Füllmengen (maximal 450 ml) auskommen.

 

Zum Schluss habe ich für euch noch mein Blitzrezept für den leckersten Matcha-Hafer-Latte der Welt.

300 ml Hafermilch
1 TL Matcha
1 Msp. gemahlene Vanille
3-4 Scheiben gefrorene Banane (Tipp von Claudi: Die Banane schälen, in Scheiben schneiden und einfrieren – so kann man portionieren und sie taut bei Bedarf schneller auf).

Alles in den Blender, ordentlich mixen, fertig. Der perfekte Start in den Tag.

Hier gibt es ein Test-Video von Patrick zum Personal Blender 250:

 

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