FIBUR-LogoViele von euch werden sich sicherlich vegan ernähren, und so einige werden auch beim Kauf von Kleidung, Kosmetik oder Haushaltsreinigern darauf achten, dass die Produkte vegan und Tierversuchsfrei sind. Doch es gibt weitere Bereiche, über die die meisten von uns sicher noch nicht nachgedacht haben – und doch haben diese einiges mit einer (nicht-)veganen Lebensweise zu tun. Wir überlassen beispielsweise im Verlaufe unseres Lebens eine ganze Menge Geld unserer Bank und Versicherungen. Was die damit anstellen, wissen wir in der Regel gar nicht, oder zumindest nicht so richtig, denn konventionelle Finanzinstitute werden uns dies ganz sicher nicht transparent und offen mitteilen.

Investiert wird unser Geld unwissentlich und ungewollt in den Bau von Atomkraftwerken, der Herstellung von Waffen oder der Spekulation mit Grundnahrungsmitteln – auch Kinderarbeit und Tierversuche werden in Kauf genommen. All das sind doch Dinge, die vermutlich niemand von uns mit finanzieren möchte, und doch tun wir genau das, wenn wir unser Geld Versicherungen und Banken geben, die sich keine ethischen und ökologischen Grundsätze auf die Fahne schreiben – oder es sich hier nur um Greenwashing handelt, denn auch bei sogenannten „grünen Versicherungen“ gibt es eine Menge Mogelpackungen.

Das System verändern

Ben Urbanke

Zum Glück gibt es Banken wie die GLS Bank, Ethikbank oder Triodosbank, deren Kriterien für das Anlegen der Kundengelder deutlich ökologischer und ethischer ausgerichtet sind als bei den konventionellen Banken. Ganz ähnlich sieht das bei Versicherungen aus, wobei hier der Dschungel noch etwas schwerer zu durchschauen ist. Gut, wenn man sich Unterstützung holen kann – wie eben bei FIBUR, der ersten ethisch-ökologischen Vorsorgeberatung. Gründer und Geschäftsführer Ben Urbanke ist nicht nur Betriebs- und Volkswirt, sondern selbst Veganer und seine Motivation zur Gründung von FIBUR war der eigene Unwille, das oben genannte System zu unterstützen – sondern es zu verändern. Nun berät er Privat- und Firmenkunden schwerpunktmäßig zu echten ethisch-ökologischen Alternativen im Bereich der geförderten Altersvorsorge (Riester, Rürup und betriebliche Altersvorsorge) sowie im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Keine Investition in Massentierhaltung oder Tierversuche

Bei FIBUR ist gewährleistet, dass die Versicherungsbeiträge ausschließlich nach ethisch-ökologischen Grundsätzen angelegt werden, und hier klare Ausschlusskriterien gelten. Das bedeutet, dass bestimmte Bereiche wie Tierversuche, Atomkraft, Rüstungsindustrie, Gentechnik oder Nahrungsmittelspekulation ausgeschlossen sind, und dein Geld nicht dort investiert wird. Es ist sichergestellt, dass z.B. durch die Investitionen der Versicherungsgesellschaft keine Kosmetikhersteller unterstützt werden, die Tierversuche durchführen, oder Unternehmen, die mit Massentierhaltung in Verbindung stehen. Ein sehr unterstützenswerter Ansatz, bei dem der Begriff und die Funktion von Versicherung ethisch neu definiert werden.

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urkunde 2013_14 fiburAuszeichnung mit dem Innovationspreis 2013

Auf der Veganfach 2013 wurde Ben Urbanke mit FIBUR für seine Arbeit im Bereich ethisch-ökologischer Versicherungen mit dem Innovationspreis der Veganen Gesellschaft Deutschlands ausgezeichnet.

Essen und Versicherungen haben viel gemeinsam

FIBUR hat seinen Sitz in Münster, ist aber bundesweit tätig. Die Beratungen sind kostenlos, unverbindlich, absolut fair und es wird nicht versucht, irgendwas „anzudrehen“, sondern nur sinnvoll zu versichern – denn auch mit nachhaltigen Produkten kann man falsch beraten werden. Somit arbeitet FIBUR nicht wie ein typischer Versicherungsmakler, sondern eher wie eine Verbraucherberatung. Ben Urbanke möchte vor allem etwas verändern: „Versicherungen und eine bewusste Ernährung haben viel gemeinsam: Bei Versicherungen kommt es wie beim Essen nicht nur darauf an, dass es am Ende ‚geschmeckt‘ hat. Wer sich bei Lebensmitteln die Frage stellt, wie und wo sie produziert wurden, sollte sich auch bei seiner Altersvorsorge und Co. die Frage stellen, wo die eigenen Beitragsgelder angelegt werden und welche Auswirkungen dies auf Klima, Umwelt und soziale Gerechtigkeit hat.“

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Ich empfehle dir, dir das Angebot von FIBUR auf der gut gemachten Homepage einmal näher anzuschauen, damit du zukünftig mit deinem Geld zur Veränderung beitragen kannst. Außerdem bietet dieser Flyer alle wichtigen Infos: leporello_v04