Erst mit der veganen Ernährung habe ich angefangen, ein tatsächliches Bewusstsein für das was ich mir und meinem Körper „antue“ zu entwickeln.

Neben meinem neuen Ernährungsbewusstsein, wollte ich mehr für meine körperliche Gesundheit und Fitness tun. Grüne Smoothies waren unser Einstieg in die pflanzenbasierte Ernährung und für die angestrebte Fitness, wurde umgehend eine Klimmzugstange im Flur angebracht. Eins… zwei… dreiiiiihhhaaaahh unsaubere Klimmzüge später merkte ich, das wird hart.

Von der Couch auf die Trainingsmatte

Vor meiner veganen Lebensweise, waren meine sportlichen Aktivitäten undurchdacht und nicht gerade zielführend – mehr Fake, für das eigene Gewissen. Zudem war ich zu diesem Zeitpunkt seit vielen Jahren Raucher und meine Gesundheit keine angestrebte Priorität.

Man sagt „aller Anfang ist schwer“ und genau so sollte es auch für mich werden.  Aber genauso wird gesagt, „no pain, no gain“ und so habe ich angefangen, mich regelmäßig mit Sport an mein körperliches und geistiges Limit zu bringen.

Durch spürbare Reize, ist es möglich eine Verbesserung zu erwirken. Beim Training war mein Reiz, zu spüren wie ich an meine Grenzen komme und es schaffe diese zu durchbrechen, neu zu stecken und stolz über mich und meine Grenzen hinaus zu wachsen.

Sebastian Klimmzug - Vegan sein - Das Bewusstsein ändert sich: Gesundheit/Fitness - kohlundkarma

Klimmzug mit Message – Sebastian / kohlundkarma

Die Shirts gibts auf www.kohlundkarma.de/shop

 

Fitnessgrenzen ausweiten, durchbrechen und stolz sein

Mein neues Bewusstsein für eine gesunde Ernährung und körperliche Fitness, hat mich irgendwann logisch schlussfolgern lassen, dass Rauchen einfach nicht mehr in mein Lebenskonzept passt. Es fiel mir zu einem gewissen Zeitpunkt absolut nicht mehr schwer die Finger von den Glimmstengeln zu lassen. Das ist jetzt ca. 1,5 Jahre her und ich bin sehr glücklich damit und auch ein Stück weit stolz dieses Laster ablegen zu können.

Neben Körpergewichtstraining und Ausdauersport, habe ich angefangen mich ein wenig mit Agility-Training und Yoga zu beschäftigen. Auch Dani ist sehr an Yoga interessiert und übt ab diesem Monat wieder aktiv in einem ortsansässigen Yoga-Zentrum.

Denkt jetzt aber nicht, dass ich die Mega- Sportkanone bin. Vielmehr habe ich,  für mich meinen Rahmen gefunden in dem ich wachse und prächtig gedeihe. Auf einem Wettkampf Treppchen zu stehen strebe ich dabei nicht an – mir geht´s vielmehr darum mich mit meiner eigenen Fitness zu belohnen.

Dani Yoga - Vegan sein - Das Bewusstsein ändert sich: Gesundheit/Fitness - kohlundkarma

beim Yoga – Dani / kohlundkarma

Für mich war es einfach an der Zeit etwas zu ändern! Wichtig dabei ist es einen Plan zu haben. Dies war zwingend notwendig da ich mich selber, allein schon mental nicht mit Trainingseinheiten so fordern kann, wie es notwendig ist. Kurz gesagt, nimm eine Übung und mach so viele Wiederholungen wie du meinst machen zu müssen und zu können.  Das ist deine Komfortzone – eine Weiterentwicklung innerhalb dieser ist unwahrscheinlich. Nimm also die Anzahl deiner Wiederholungen Mal vier und du bewegst dich am Rand des notwendigen Limits. Sportliche Erfolge werden so realisierbar.

Anti-Drill-Anmerkung: Die Sportliche Belastung sollte sich langsam steigern und bei Schmerzen ausgesetzt werden.

Mein Doping: Bananen und Datteln

Du hast diverse Möglichkeiten, deine sportliche Komfortzone zu verlassen. Zum Beispiel mit dem regelmäßigen Besuch eines  Fitness-Studios, gemeinsamen Workouts mit Freunden oder so richtig modern über eine Fitness-App. Für mich war ein regelmäßiges Treffen mit Gleichgesinnten sehr hilfreich, so kann man sich austauschen und gegenseitig motivieren. Mir war klar, dass ich die Zähne zusammen beißen muss. So plante ich mir feste Tage ein, stimmte mein Essen zeitlich ab, hatte immer Datteln und Bananen zum dopen dabei und versuchte meine letzten Trainings-Zeiten zu verbessern. Dies ist ein wichtiger Schlüssel: Mess dich nicht mit anderen, sondern mit deinem gestrigen ICH. Sei heute besser als gestern und wenn nicht? Dann beim nächsten Mal! Sei dir gewiss, wenn du eine gewisse Zeit einfach mal den Arsch hoch bekommst, entwickelt sich eine Routine und es wird einfacher. Auch der Ehrgeiz und der Spaß wächst und treibt dich voran.

Mess dich nicht mit anderen, sondern mit deinem gestrigen ICH.

Bitte stell dich nicht täglich auf die Waage. Ich habe z. B. an Gewicht zugelegt, bin aber optisch schlanker geworden. Muskeln sind durch ihre größere Volumendichte „schwerer“ als Fett. Mach lieber einmal im Monat ein Bild von dir, um dir die optische Veränderung zu visualisieren.

Denk bitte auch nicht, dass größere Gewichte oder schwere Körpergewichtsübungen nur etwas für Männer sind. Auch Frauen sollten Ihre Muskulatur aufbauen. Dadurch wirst du schlanker und definierter.

Auf dem Teller

Um Muskeln aufzubauen, benötigt der Körper u.a. ausreichend hochwertige Proteine. Dies erreichst du z.B. durch Kombination von Lebensmitteln. Ich habe gezielt Hülsenfrüchte in meinen Ernährungsplan eingebaut, noch mehr als ich eh schon durch die vegane Ernährung am Start hatte. In Kombination mit Reis verbessert sich zusätzlich die Wertigkeit des Proteins. Dazu ergänze ich  z.B. noch Tofu, Nüsse, Mais, grünes Blattgemüse, Getreide und vieles mehr. Ab und zu baue ich ergänzend Hanf-, Erbsen- und Reisproteinpulver als Shake, nach schweren Sport-Einheiten ein. Ca. 1-2 Stunden vor meinem geplanten Training, snacke ich z.B. auf der Arbeit eine Mini-Schüssel mit Haferflocken, Soja-„Milch“ und einer Banane. So kann ich gleich gestärkt nach dem Feierabend trainieren.

Für eine kurze Zeit habe ich alles was ich gegessen habe aufgeschrieben und ausgerechnet, welche Nährstoffe ich aus den Lebensmittel erhalte. Ich habe schnell gemerkt, dass ich mit einer ausgewogenen, abwechslungsreichen, veganen Ernährung, automatisch alles erhalte, was ich in meinem sportlichen Rahmen benötige.

Anmerkung: Vitamin B12 und „Vitamin“ D sollte man in jeglicher Ernährungsform kontrollieren und ggf. supplementieren.

„Ach komm, vegan? Sport? Damit wirst du auch nicht älter!“

Bratwurst, Chips, nen Pils und beim Fußball mit knallrotem Kopf meckern bis die Plauze bebt – ein Ruhepuls von 120/min sollte einem zu denken geben.

Wer weiß wann man dahinscheidet?! Ich möchte gesund ins Alter schreiten und so fit wie nur möglich über den Jordan gehen. Wer will schon vorher 15 Jahre mit Medikamenten und jeglichen körperlichen Gebrechen den eigenen Tod herbeisehnen.

Prognose: Ich lebe vielleicht nicht länger nur weil ich vegan bin – aber der Weg zu meinem Lebensende wird auf Grund dessen hoffentlich agiler, lustvoller, gesünder und tierleidfrei! Machst du mit?

Das Neue ICH!

  • Treppe statt Fahrstuhl
  • Gemüse Sticks mit Dips statt Chips
  • Fahrrad statt Auto
  • Stehen statt Sitzen
  • Hülsenfrüchte statt Tierprodukte
  • Möhre statt Kippe
  • Grenzen überschreiten, statt Mauern bauen
  • fühlen statt verdrängen
  • in Ängste reinlehnen, statt reinfressen
  • Geschmack kommt nach Ethik
  • Neues kindlich erforschen, statt verbittert verneinen
  • Lebensmittel sollen Leben erhalten nicht schädigen

 

sportliche Grüße

Sebastian –kohlundkarma

kohlundkarma Shop

 

Kochkurs

 

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