Bereits 2011 habe ich einen Teil des Teams der erdbeerwoche kennen gelernt.
Einige Zeit ist vergangen, bevor ich mich getraut habe einen Blogeintrag über „Monatliche Müllberge“ zu veröffentlichen.
Einen Blogeintrag über die Menstruationskappe „Lunette“ hat Kristin bereits verfasst.

Gerne stelle ich dir hier und heute nun das wichtige Thema der nachhaltigen Frauenhygiene vor.

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Sind wir mal ehrlich: Hast du dir schon einmal Gedanken drüber gemacht, was du monatlich in dir herumträgst?

Ähnlich wie viele Gynäkologen jungen Frauen „einfach so“ die Pille verschreiben, bekommen wir Binden und Tampons von unseren Müttern auf’s Aug gedrückt. Weder links noch rechts wird geschaut oder überlegt. Es war ja schon mindestens in der vorangegangenen Generation so, was soll also daran falsch sein? Ähnlich wie beim Konsum von Milch wird nicht nachgedacht – alte Gewohnheiten werden weiterhin gepflegt.

Bereits seit 2011 klärt die erdbeerwoche auf ihrer Bewusstseinsplattform Frauen über die gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen herkömmlicher Frauenhygieneprodukte auf.

Der im November 2013 publizierte Bericht „Chem Fatale – Potential Health Effects of Toxic Chemicals in Feminine Care Products“ macht es deutlich:

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Konventionelle Frauenhygieneprodukte sind oftmals mit gesundheitlich bedenklichen Chemikalien und Pestiziden belastet.

Gefährliche Inhaltsstoffe, die laut des aktuellen WVE-Berichts in Tampons, Binden und Slipeinlagen enthalten sein können, sind unter anderen:

• Chemikalien wie Dioxin- und Furanrückstände, die aus dem Bleichprozess mit Chlor stammen können und als krebserregend gelten
• Pestizidrückstände im Falle von Baumwollbestandteilen, die nicht aus biologischem Anbau stammen
• Unbekannte Duftstoffchemikalien, die Störungen im Hormonsystem oder allergische Hautausschläge auslösen können
• Kleber-Chemikalien wie z.B. Methyldibromoglutaronitril, einem Konservierungsstoff, vor dessen Einsatz in Kosmetika Greenpeace bereits 2008 warnte und Entzündungen sowie Allergien der Haut auslösen kann.

Harter Tobak? Finde ich auch!

Vor allem wenn frau bedenkt, dass der Intimbereich besonders empfänglich für Substanzen ist.

Was tun? Beispielsweise bei der erdbeerwoche einkaufen!

erdbeerwoche

Die erdbeerwoche ist das erste auf nachhaltige Frauenhygiene spezialisierte Unternehmen in Österreich und wurde 2011 von Bettina Steinbrugger und Annemarie Harant gegründet. Sie setzen den Fokus auf Bewusstseinsbildung im Bereich Monatshygiene und auf den Handel mit nachhaltigen Frauenhygieneprodukten. Dazu zählen Tampons und Binden aus Biobaumwolle, Menstruationskappen sowie biofaire Unterwäsche.

Nachhaltige Tampons und Binden haben beispielsweise folgende Vorteile:

• Keine Chemikalien
• Keine Reizungen der Haut
• Kein illegaler Raubbau von Wäldern zur Zellulosegewinnung
• Weniger Müll
• Keine Kunststofffasern
• Keine genmanipulierte oder mit Pestiziden versetzte Baumwolle

Die erdbeerwoche gibt dir nicht nur ein  Versprechen , sondern ist auch noch Partner von animal.fair.Auf dem Blog der erdbeerwoche findest du übrigens immer wieder viele spannende Themen.

Mein Tipp: Für eine Umstellung ist es nie zu spät!

Ich für meinen Teil freue mich sehr darüber, eine nachhaltige und vor allem gesunde Lösung für meine monatlichen Müllberge gefunden zu haben.