Ich persönlich bin ein großer Pesto-Fan, vor allem in Verbindung mit leckeren Nudeln. Seit dem ich mich vegan ernähre, ist das ein ganz klein wenig komplizierter geworden, da viele Pestos nicht vegan sind. Hier hilft natürlich ein Blick auf die Zutatenliste. Um so mehr hab ich mich gefreut als ich vor einigen Wochen eine E-Mail von der sympathischen Katrin de Jong erhielt, die in ihrer Heimat Naumburg in Sachsen-Anhalt Wildkräuterpestos herstellt. Diese sind nicht nur vegan, sondern auch rohköstlich und bio. Alles rundum toll.

Wildkräuter finde ich ganz spannend, seitdem ich das Buch „Rohköstliches“ von Christiane Volm gelesen habe. Katrin de Jong drückt das so aus: „Eine unvorstellbare Vielzahl solcher kulinarischer Genüsse gibt es direkt vor unserer Haustür. Die vielen unentdeckten Aromen der Wildpflanzen versprechen ein Erlebnis der besonderen Art. Wildpflanzen strotzen vor Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und die wenigsten Verwendungen sind uns bekannt.“

Wildkräuterpesto

Karin de Jong ist Köchin, eine sehr gesundheitsbewusste. Im Rahmen ihrer Kochtätigkeit hat sie sich intensiv mit Kräutern auseinandergesetzt, und so entstand die Idee, eigene Kräuterpestos herzustellen. Die in ihrem Kräutergarten angebauten Kräuter werden in der eigenen Küche in Handarbeit zu Pestos verarbeitet – Ein Ein-Frau-Betrieb sozusagen.

Die biozertifizierten Pestos bietet sie in Geschmacksrichtungen wie „Giersch Mandel“, „Rauke“, „Kerniges Kopfkraut“ oder „Wildkräuter Walnuss“ an. Ich habe die Wildkräuter und ein Rote Bete-Pesto probiert und fand beides einfach nur wahnsinnig köstlich.

Wer nun auch Appetit bekommen hat, dem empfehle ich einen Besuch auf der Internetseite von Katrin.

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