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Ein gutes Deodorant muss nicht viel können: Es soll unangenehmen Körpergeruch verhindern und dabei die Haut pflegen. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie einfach es ist, eine vegane Deocreme selber zu machen, und erläutern warum ein DIY-Deo sinnvoll ist. Außerdem kannst du etwas über die schädliche Wirkung von Aluminiumsalzen erfahren und bekommst Tipps, welche simplen Deo-Varianten es noch gibt.

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  1. Unsere liebste Deocreme zum selber machen – Rezept
  2. DIY-Deo – Warum Deo selber machen?
  3. Deo: besser ohne Aluminium!
  4. Deo selber machen – Welche einfachen Möglichkeiten gibt es noch? 

Unsere liebste Deocreme zum selber machen – Rezept

Die Herstellung dieser veganen Deocreme ist einfach und du benötigst nur wenige Dinge, die du vielleicht sogar im Vorratsschrank hast. Wir empfehlen die Verwendung von Zutaten aus biologischen Anbau – vor allem bei den Ölen. Das ätherische Öl kannst du dir gerne nach Geschmack aussuchen – wir bevorzugen aktuell die Duftrichtung Orange.

Deocreme selber machen – Zutaten:

Du brauchst nur wenige Zutaten, zur Herstellung der veganen Deocreme

Deocreme selber machen – Zubereitung:

  • Das Kokosöl in eine kleine Schüssel geben und im Wasserbad langsam flüssig werden lassen.
  • Nun in einer separaten Schüssel (oder im Mörser) das Natron mit der Stärke vermischen.
  • Jetzt das flüssige Kokosöl nach und nach in die Natron-Stärkemischung geben und alles zu einer cremigen Paste vermengen.
  • Als Nächstes das ätherische Öl hinzufügen und alles gründlich verrühren.
  • Zum Schluss die Deo-Creme in den Behälter umfüllen und für kurze Zeit in den Kühlschrank stellen. Fertig!

Zur Anwendung entnimmst du eine erbsengroße Menge und verteilst sie in den gereinigten Achseln. Hierzu eignet sich ein kleiner Spatel oder ein Teelöffel.

Tipp: Im Sommer verflüssigt sich die Deocreme gelegentlich. Am besten bewahrst du sie dann direkt im Kühlschrank auf. Wir stellen immer nur diese kleine Menge her, damit die Creme nicht ranzig wird und wir mit dem Duft variieren können.

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Jeder Mensch ist ein Individuum und ein Deodorant kann unterschiedlich wirken. Am besten probierst du dich ein wenig mit der Zusammensetzung aus. Eventuell benötigst du mehr Pflege, dann kannst problemlos du den Anteil an Kokosöl erhöhen. Umgekehrt kannst du auch mehr Natron verwenden, falls die Deocreme nicht ausreichend wirkt.

DIY-Deo – Warum Deo selber machen?

plastikmüll im meer
©Pixabay

Jährlich landen bis zu 13 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in den Weltmeeren – was zu einem strudelnden Teppich von 150 Millionen Plastikmüll geführt hat. Dafür sind u. a. die Hersteller vieler Kosmetikprodukte verantwortlich, die Plastik als Granulat oder in flüssiger Form verwenden, um die Konsistenz zu optimieren.

Dieses sogenannte Mikroplastik gelangt letztendlich ins Meer, da es zu klein ist, um in den (teilweise veralteten) Filteranlagen „hängen zu bleiben“. Daran lagern sich weitere Schadstoffe an, die dann als Paket von den Meeresbewohnern als Nahrung wahr- und aufgenommen werden. Muscheln, Fische, Wale und noch viel mehr Tiere sterben qualvoll an den Folgen.

Es gibt derzeit keine Möglichkeit, die Meere vollständig und rückstandsfrei von allem Kunststoffmüll zu säubern. Deshalb müssen wir als Verbraucher mit unserem Konsum Verantwortung übernehmen! Es wird höchste Zeit, auf plastikfreie Produkte umzusteigen bzw. sogar eigene Kosmetikprodukte herzustellen.

Das ist nicht nur preiswerter und macht Spaß – du hast auch die volle Kontrolle über die Zutaten. Zero Waste ist also viel mehr als nur eine trendige Lifestyle-Bewegung. Du benötigst meistens wenige Zutaten, die du im Supermarkt, Bioladen oder in Unverpackt-Läden kaufen kannst. Wir haben dem Thema eine eigene Kategorie gewidmet, in der du immer wieder Tipps findest, wie du ganz leicht, Plastik in deinem Haushalt einsparen kannst.

Deo: besser ohne Aluminium!

Die schädliche Wirkung von Aluminiumsalz haben wir dir in dem Beitrag Vegane Deocreme – Unsere Top-5 erläutert. Deshalb an dieser Stelle nur noch einmal ein kurzer Überblick. In herkömmlichen Deodorants finden sich Aluminiumsalze oder Aluminiumverbindungen (wie zum Beispiel Alaun), die den Sinn und Zweck haben, die Schweißproduktion zu unterdrücken.

Auch wenn ein Deodorant nur äußerlich wirkt, kann es dennoch sein, dass es über die Haut in den Körper gelangt. Dort einmal angekommen, steht das Leichtmetall in der Kritik, Krankheiten wie zum Beispiel Brustkrebs, Alzheimer oder Demenz zu begünstigen.

Du siehst: Es gibt genug Gründe, um auf herkömmliche Deo-Produkte zu verzichten!

Deo selber machen – Welche einfachen Möglichkeiten gibt es noch? 

Es gibt noch mehr Möglichkeiten, dich gegen unangenehmen Körpergeruch zu wappnen. Ganz simpel geht das mit einfachen Hausmitteln:

  • Natron:
    Einfach die Finger etwas befeuchten, etwas Natron darauf verteilen und in den gereinigten Achseln verstreichen.
  • Apfelessig:
    Verdünne Apfelessig im Verhältnis 1:10 und massiere diese Mischung mit den Händen in die gewaschenen Achseln.
  • Salbei:
    Zwei Tassen Wasser und einen Teelöffel getrocknete Salbeiblätter kurz aufkochen, abkühlen lassen und die Achseln damit waschen.
  • Zitrone:
    Ein Glas Wasser mit dem Saft einer Zitrone mischen und mithilfe eines Waschlappens die Achseln damit reinigen. Am besten kurz einziehen lassen und danach die Achseln noch einmal abwaschen.

Buchtipp: Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag

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Quelle: amazon

Gerade erschienen ist dieses Buch von Julia Zohren. „Plastik im Meer, Klimawandel, Ausbeutung – für ein umweltbewusstes und ethisch vertretbares Handeln gibt es genügend gute Gründe. Immer mehr greifen zu Bio und Fair-Trade, nutzen Car-Sharing und hinterfragen ihr eigenes Konsumverhalten. Nachhaltigkeit entwickelt sich immer mehr zu einem Lebensgefühl.“

Das Buch enthält über 100 Tipps für alle Lebensbereiche, die mit wenig Aufwand die Welt ein bisschen besser machen. Am besten probiert ihr euch durch die DIY´s durch… wir hatten viel Spaß u. a. beim Herstellen der Abschminkpads und der Reinigungsmittel. Das Buch „Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag“ ist im EMF-Verlag erschienen und kostet 18 Euro.

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