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Vegan ist super easy?

Das vegane Kochbuch von Ilja Lauber verspricht viel. Viele Menschen werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass die Umstellung auf einen pflanzlichen Lebensstil seine Zeit braucht. Oma und Opa verstehen die Welt nicht mehr, latente Unsicherheit im Supermarkt, Augenrollen im Freundeskreis, Überforderung mit der Nährstoffversorgung und Mandelmus für sechzehn Euro.

Das „All-inclusive-Survival-Package“ erspart dir zuvor Genanntes, denn Ilja nimmt dich an die Hand. Mit 333 Seiten (inklusive Softcover) und fünf Kapiteln hält sie ihr Wort. Vegansimus ist nämlich nicht nur für die „gutverdienenden, hippen, GroßstadtbewohnerInnen“, Veganismus ist für alle! Das vegane Kochbuch bietet 130 Rezepte, interessante Fakten und wirklich hilfreiche Tipps.

Was euch in diesem Buch erwartet

In dem Ersten von fünf Kapiteln, stellt sich die Netzaktivistin und Kampfsportlerin vor. Ihr humorvoller Schreibstil lädt dabei zum Weiterlesen ein. Das zweite Kapitel „Dieses Vegan“, ist ein umfassender Teil in dem Ilja den Veganismus definiert, die Nährstoffversorgung und alle erdenklichen Missstände, Fragen und Bedenken aus dem Weg räumt. Das mit Abstand größte Kapitel ist das mit den vielen Rezepte. Das vegane Kochbuch bietet viele Leckereien, die man so noch nicht gehört hat:

  • Basics: z.B. Schmelzkäse, Mayo und Nussmus. 
  • Suppen und Salate: z.B. Französische Zwiebelsuppe, Vleischsalat und Rosenkohl-Vetasalatt. 
  • Dips und Aufstriche: z.B. Karottengrün- Pesto, Zwiebelmett und Ingwer-Pflaumenchutney
  • Hauptgerichte: z.B. Apfel-Sahnefenchel-Pfanne, Vlammkuchen und Tomaten-Brokkoliquiche
  • Snacks, Brot und Beilagen: z.B. Süßkartoffel-Chips, Dinkel-Laugenbrötchen und Indische Pakoras
  • Sweets and Desserts: z.B.  Zimtstern-Hummus, Cranberry-Macadamia-Hirsebrei und Karamelkbree
  • Gebäck: z.B. Mohnschnecken, Cashewkonfekt und Orangen-Zimtsterne

Die Nährwertangaben der Gerichte stehen immer dabei. Kalorien, Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe. Was dazu passt und verschiedene Variationen der Rezepte stehen immer dabei. Im Anschluss kommen dann noch „Quicktipps“ wo Ilja ihre Empfehlungen für flotte Snacks ausspricht. Außerdem folgen Tipps zum veganen Grillen und Informationen zu „zufällig veganen“ Lebensmitteln. Auf den letzten Seiten gibt es Checklisten, die das Wichtigste der einzelnen Kapitel zusammenfasst. Das vegane Kochbuch enthält viele Illustrationen, die an einen Comic erinnern.

Ich finde…

Vegan ist super easy! Ich bin sehr begeistert und spreche hiermit eine klare, ehrliche Empfehlung für das vegane Kochbuch aus. Iljas persönliche Anekdoten machen Spaß und inhaltlich wurde ich sehr positiv überrascht. Normalerweise nutze ich lieber das Internet anstatt Kochbücher zu wälzen, aber dieses Exemplar ist grandios! Vor allem gefällt mir, dass man Basics wie Mandelmus günstig selber machen kann und dass auch Tipps außerhalb der Küche genannt werden. Die Informationen rund um den veganen Lebensstil haben mich begeistert. Ich kann dieses vegane Kochbuch jedem ans Herz legen, der sich mit der pflanzlichen Ernährung auseinandersetzt oder auseinandersetzen möchte. Wer sich selbst überzeugen will, sollte unbedingt das folgende Rezept aus dem Kochbuch ausprobieren.

Rezept: Sesam-Sellerieschnitzel

„Als VeganerIn ist man ja oft mit dem Vorwurf konfrontiert, angeblich kein Fleisch essen zu wollen, aber dann aus Pflanzen Tiersachen nachzubilden. Aha, ertappt! Wer auf Nummer Sicher gehen will, schnitzt für dieses Rezept daher bitte aus dem Sellerie pyramidenförmige Gebilde, anstatt ihn in dicken Scheiben zu panieren. Damit ist die Sache dann hoffentlich aus der Welt.“

Zutaten

Ergibt ca. 9 Sesam-Sellerieschnitzel.

  • 130g Dinkelmehl (hier 1050er)
  • 3⁄4TL Salz
  • 190ml Wasser
  • 75g Vollkorn-Paniermehl (oder herkömmliches)
  • 6EL Sesam (40g – geht aber auch ohne)
  • 2 knappe TL Paprika Rosenscharf
  • 1 mtl. Sellerieknolle (550g)
  • ca. 8EL Bratöl

Zubereitung

  • Zwei große Teller bereitstellen. Im einen wird das Mehl mit Salz und Wasser glattgerührt.
  • In den anderen kommt das Paniermehl mit dem Sesam und dem Paprikapulver
  • Das untere und obere Ende der Sellerieknolle mit einem scharfen Messer kappen, auf ein Schneidebrett stellen und von oben nach unten dünn die äußere Haut absäbeln (also vom Sellerie). Anschließend die Knolle in etwa zentimeterdicke Scheiben schneiden.
  • Die Selleriescheiben jetzt nacheinander immer einmal in der Mehl-Wasserpampe einsuhlen und anschließend durch das Paniermehl wälzen. Sie sollen rundum schön bedeckt sein. 

Wer clever ist, managt das Prozedere mit einer Hand – sonst steht man nämlich blöd da, wenn man irgendwas anderes anfassen soll und die Küche sieht hinterher toll aus. Es sei denn natürlich, man hat einen Personal Assistant.

Jetzt die ersten 3EL Öl in der Pfanne erhitzen – und zwar ordentlich. Die erste Ladung Schnitzel in spe hineinlegen und die Hitze etwas reduzieren. Die Herausforderung ist, dass der rohe Sellerie weich ist, bevor die Panade verkohlt. Zum Checken während des Bratens daher immer Mal zum Gabelpieks ansetzen – Vorsicht, damit die Panade bleibt, wo sie ist! – und wenn es außen schneller voran geht als innen, die Hitze weiter reduzieren. Mit der Gabel unter die Schnitzel luschern und wenn die Unterseite gut ist, einmal wenden.

  • Die Schnitzel sind fertig, wenn sie innen al dente bis weich sind und außen gold- braun.

Sie dann aus der Pfanne transferieren, Deckel drüber, damit sie warm bleiben, Öl nachlegen und die nächsten Selleriescheiben in Stellung bringen.

  • Sollte am Ende Panierpampe und -mehl über sein, kann man die miteinander verkneten zu einem kleinen flachen Fladen formen und auch mit ausbraten – nix verkommen lassen!

Variationen: Man ist in Sachen Panieren gar nicht auf Paniermehl festgenagelt. Stattdessen kann man auch z.B. gehackte Kürbiskerne verwenden, Sesam pur, zerstampfte Cornflakes oder eine Nuss-Paniermehlmischung.

Dazu passt: Klassischerweise Zitronensaft. Außerdem was Frisches wie z.B. Krautsalat und was Kartoffeliges, z.B. Pommes oder -Püree.

Kochbuch „KICK IT VEGAN!“

Wer sich nicht nur für pflanzliche Ernährung interessiert, sondern auch für Fitness, sollte sich auch das vegane Kochbuch „KICK IT VEGAN!“ von Ilja Lauber anschauen. Es ist das erste Buch, das sie geschrieben hat. Eine Rezension zu dem Buch gibt es hier zu lesen.

Ein großes Dankeschön an den NeunZehn Verlag. Ich hatte große Freude dabei dieses vegane Kochbuch testen, zu dürfen!

*** Gewinnspiel ***

Wir verlosen ein Exemplar von Vegan Super Easy“ von Ilja Lauber.

Teilnahmebedingungen: bit.ly/div-disclaimer 

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Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.

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