Ihr seid demnächst doch sicher auch bald zum Grillen eingeladen und möchtet einen Salat mitbringen. Wie wäre es denn mit einem veganen Reissalat mit Safran und Curry anstelle dem klassischen Nudelsalat?

Reis wird oft als Beilage zu Hauptgerichten gereicht, doch wir finden, dass es vielseitig einsetzbar ist und auch als Salat eine sehr gute Figur macht. Die leckeren Gewürze und die Kombination der Zutaten machen diesen veganen Sommersalat zu einem ganz besonderen Mitbringsel beim nächsten Grillfest!

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Wer die orientalischen Aromen liebt, kommt an Curry, Kurkuma und Safran nicht vorbei. Zusammen mit einem Tahin Dressing geben die knackigen Granatapfelkerne und der Chicorée dem Reissalat Rezept einen besonderen Touch. Ein bisschen Urlaubsstimmung kommt dabei doch auch auf…

Dieser Reissalat schmeckt nicht nur unheimlich lecker, sondern ist ein echter Superfood Salat! Wir möchten euch einige Zutaten genauer vorstellen:

 

chicoree

Chicorée kommt gar nicht so oft auf die Einkaufliste, wobei man ihn in vielen Varianten ganz lecker zubereiten kann. Sehr gut passt er zu Salaten und verleiht diesen eine frische Note. Jedoch schmeckt er in warmen asiatischen Gerichten oder als Gratin auch prima. Kombiniert Chicorée am besten immer mit Früchten, um so den bitteren Geschmack auszugleichen!

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Die Bitterstoffe sind sehr gut für Verdauung, Stoffwechsel und den Kreislauf. Kalium, Zink und viele Vitamine machen Chicorée auch zu einem echten Superfood!

Tipp zur Lagerung: Um den Chicorée länger frisch zu halten könnt ihr ihn in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank aufbewahren. So hält er sich bis zu einer Woche genießen!

 

curry

 

Wusstet ihr, dass Curry gar kein eigenes Gewürz ist, sondern aus mehr als 20 Gewürzen besteht? In Indien wird jedoch nur das Gericht Curry genannt und nicht die uns bekannte Gewürzmischung. Diese heißt dort Masala.

Einige der verwendeten Gewürze sind Chili, Cumin, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Nelken, Senf, Pfeffer, Piment, Paprika, Zimt und noch viele mehr! Jede Familie in Indien hat ihre eigene Zusammensetzung der einzelnen Gewürze. Es gibt also nicht nur ein Rezept!

 

 

granatapfelDer Granatapfel war früher ein Symbol von Herrschaft und Macht. Umso besser, dass wir nun auch diese aromatische Frucht genießen können!

Granatapfelkerne passen optimal zu Obstsalaten, als Topping für Oatmeal oder Smoothie Bowls und natürlich auch zu herzhaften Gerichten.

Kleiner Tipp: Zum Entkernen der Granatapfel zunächst die Frucht halbieren. Stellt euch dann eine Schüssel mit Wasser bereit und löst die Kerne unter Wasser. So bleibt euch die Sauerei in der Küche erspart!

Die Mühe lohnt sich definitiv, denn die Kerne sind nicht nur super lecker, sondern auch sehr gesund. Die Kerne liefern Kalium, Eisen und B-Vitamine, außerdem sollen sie auch Entzündungen bekämpfen.

 

kurkuma

 

Kurkuma ist besonders nähstoffreich und enthält unter anderem den natürlichen Farbstoff Curcumin. Neben seiner klassischen Verwendung in asiatischen Gerichten, wird er auch in Smoothies und Shakes verwendet.

Probiert doch auch mal eine Kurkuma Latte (oder auch Golden Milk genannt) mit einem Teelöffel Ahornsirup, einer Prise Zimt und Pfeffer! Dies ist eine super Alternative zu Kaffee!

 

  

 

safranSafran ist als das teuerste Gewürz bekannt. Doch wieso? Safran ist eine bestimmte Krokus-Art, die nur unter ganz bestimmten Bedingungen wachsen kann. Von diesem Krokus werden dann die Fäden in mühevoller Handarbeit geerntet. Für nur 10 Gramm Safran werden etwa 1600 Blüten benötigt. Guten Safran erkennt immer an den schönen tiefroten Fäden.

Safran färbt nicht nur die Gerichte, sondern dient als natürlicher Geschmackverstärker. Durch die Bitterstoffe werden die einzelnen Zutaten der Gerichte geschmacklich hervorgehoben.

Anmerkung: Nie die Safran-Fäden direkt verwenden, sondern immer in warmen Wasser auflösen und anschließend die Fäden entfernen. Mit dem Sud könnt ihr dann eure Gerichte verfeinern.

 

Der Duft von orientalischen Gewürzen liegt in der Luft und der Geschmack der vielfältigen Aromen auf unserer Zunge! Mit Chicorée, Curry, Granatapfel, Kurkuma, Safran und anderen leckeren Zutaten haben wir heute ein besonders leckeres, veganes Reissalat Rezept für euch.

Reissalat Rezept

Gesunder veganer Reissalat mit Safran und Curry

Zutaten für den Salat

– 1 Tasse Jasminreis

– ½ Tasse Erbsen

– ½ Granatapfel

– 2 Chicorée

– 1 Handvoll Babyspinat

– 10 Fäden Safran

– 2 EL Olivenöl

– 2 EL Zitronensaft

– 1 TL Salz

– Pfeffer, Curry, Kurkuma

 

Zutaten für das Dressing

– 1 EL Tahin

– 2 EL Orangensaft

– 1 EL Zitronensaft

– Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Die Safranfäden für etwa 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen. Verwendet die Menge an Wasser, die ihr zum Reiskochen benötigt.

Den Reis mit dem Safranwasser und Salz garkochen. Anschließend gut abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Erbsen im Wasser garen, Granatapfel entkernen und die geviertelten Chicorée in einer Grillpfanne grillen.

Wenn der Reis gut abgekühlt ist, gebt ihr den Zitronensaft, das Öl und die Gewürze dazu. Die Gewürze könnt ihr je nach eurem persönlichen Geschmack verwenden.

Nun die Erbsen, den Spinat und die Granatapfelkerne zum Reis geben und gut verrühren.

Für das Dressing die Zutaten so lange verrühren, bis alles schön cremig ist. Wenn die Konsistenz zu fest ist, einfach Wasser dazugeben.

Richtet nun alles an und gebt das Dressing erst beim Servieren auf den Salat.

 

Probiert den Reissalat beim nächsten Grillfest doch aus, denn dieses Reissalat Rezept wird euch nicht enttäuschen!

Reissalat