Jerôme Eckmeier Das Rock'n Roll Veganer Kochbuch

Jérôme Eckmeier ist höchst sympathisch, Ostfriese, mehrfacher Vater, eine erfahrener Koch und er ernährt sich und kocht vegan. Natürlich gibt es noch viel mehr über den VEBU-Chefkoch und seit neuestem eben auch Kochbuch-Autor zu schreiben, aber ich möchte mich an dieser Stelle auf letzteres konzentrieren, Jerômes soeben im Compassion Media Verlag erschienenes veganes Kochbuch »Das Rock’n Roll Veganer Kochbuch«.

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Deftige vegane Küche

Was erwartet einen nun, wenn man das in schönem breiten Format gehaltene Buch aufschlägt? Nun, vor allem eine ganze Menge, meistens deftige Rezepte. Für Freunde der Tofu- und Seitan-armen Küche ist das vielleicht nicht das richtige Buch, aber für alle, die deftige Hausmannskost mögen, ist das einfach nur perfekt. Und erst genannte kommen übrigens trotzdem noch ausreichend auf ihre Kosten. Jerôme Eckmeier hat vor allem auf die Rezepte seiner Omi zurückgegriffen, und diese veganisiert. Das ist ihm großartig gelungen.

Einfach, aber raffiniert

Schauen wir mal ins Inhaltsverzeichnis. Das ganze startet nach ein paar wissenswerten Informationen zu veganen Zutaten und zum Verständnis der Rezepte mit Grundrezepten wie Béchamelsauce, dunkler Sauce, Knoblauchdip oder Käsealternativen. Und schon hier wird klar: Jerôme ist dankenswerter Weise kein Koch, der einem erstmal eine Riesenliste an Zutaten aufbrummt, die man höchst selten braucht, sondern er benutzt wirklich Zutaten, die man überall bekommt und die man immer wieder für alle möglichen Rezepte nutzen kann. Von mir aus dafür schon mal ein dicker Bonuspunkt.

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Tolle Gestaltung, super Fotos

Nächster Bonuspunkt: Die schöne und übersichtliche Gestaltung und die tollen Fotos, die übrigens ohne „Foodstyling“ ausgekommen sind, und allesamt bei den Eckmeiers zu Hause geschossen wurden. So ist er eben der Jerôme: Authentisch und kein Blender. ;-)

Weiter im Text: Die Kapitel „Kalte Vorspeisen“ und „Warme Vorspeisen“ kommen meist mit Wumms, „Bayrischer Worschtsalat“, „Gevlügelsalat“, „Veganer Eiersalat“, natürlich auch eine „Rührtofu“-Variante oder Kartoffelsuppe. Neben diesen Klassikern aus Omis Rezepten gibt es aber auch pfiffe Kreationen wie „Couscous auf gebratenem Chicorée mit Balsamico-Dressing“ oder „Gebratenes Tempeh an Kräuter-Joghurt auf buntem Linsensalat“. Jerôme Eckmeier hat nämlich in renommierten internationalen Restaurants gekocht, und nicht einfach nur Omi über die Schulter geschaut.

Ein Klassiker jagt den nächsten

Bei den Hauptgängen findet man wiederum eine ganze Reihe von absoluten Klassikern: Buletten, Gyros, Hawai-Schnitzel, Cevapcici, Zwiebelkuchen, Chili sin carne, Kohlrouladen, Schaschlik-Spieße, Gulaschsuppe oder Omas Rouladen in Bratensauce mit Apfel-Rotkohl und Knödeln. Für mich persönlich klingt das nach „bitte alles einmal sofort!“.

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Selbstverständlich bietet „Das Rock’n Roll Veganer Kochbuch“ noch ein paar gut klingende Desserts, vom Blaubeerpfannkuchen über Zitronencreme und Tiramisu bis hin zu Marmorkuchen oder Blätterteigtörtchen. Herrlich!

Absolutes Muss für jeden Freund der Hausmannskost

Die Gestaltung des Buches gefällt mir außerordentlich gut, total übersichtlich, gut erklärt und mit wirklich tollen Fotos für jedes Gericht. „Das Rock’n Roll Veganer Kochbuch“ ist ein in jeder Hinsicht tolles Buch geworden, ein absolutes Muss für jeden veganen Freund der deftigen Hausmannskost. Für mich ein Klassiker der jungen veganen Kochbuchgeschichte und eine unbedingte Kaufempfehlung. Guten Hunger und Rock’n Roll!

Verlosung

Dankenswerterweise stellt uns der Compassion Media Verlag 3 Exemplare des tollen Buches „Das Rock’n Roll Veganer Kochbuch“ zur Verfügung. Gewinnen könnt ihr eines, in dem ihr uns bis zum 06.12.2012 um 23.59 Uhr einen Kommentar hinterlasst, welche Hausmannskost euch am besten mundet. Viel Erfolg!

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