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Knusprige Zwiebelringe müssen nicht in einer großen Menge Öl frittiert werden. Mit einer würzigen Panade und dem Airfryer werden sie außen herrlich crunchy und innen weich und aromatisch.

Für dieses Rezept verwenden wir Kichererbsenmehl statt Ei. Daraus entsteht mit Wasser ein dickflüssiger Teig, an dem die knusprige Panko-Panade wunderbar haftet. Kichererbsenmehl lässt sich in der pflanzlichen Küche vielseitig als Ei-Alternative einsetzen.

Das Ergebnis: goldbraune, knusprige Zwiebelringe, die als Snack, Beilage oder Fingerfood funktionieren.

Vegane Zwiebelringe aus dem Airfryer: knusprig mit Kichererbsenmehl

Vegane Zwiebelringe mit Kichererbsenmehl

Zutaten für 2–3 Portionen

  • 2 große Gemüsezwiebeln
  • 80 g Kichererbsenmehl
  • ca. 120–140 ml Wasser
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Salz
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • 100 g Panko oder grobe Semmelbrösel
  • 1–2 EL Pflanzenöl oder etwas Ölspray

Optional für mehr Würze:

  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • etwas Chiliflocken
  • ½ TL Zwiebelpulver

Zubereitung

1. Zwiebeln vorbereiten

Die Zwiebeln schälen und quer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Anschließend die einzelnen Schichten vorsichtig voneinander lösen, sodass schöne Zwiebelringe entstehen.

Besonders große Gemüsezwiebeln eignen sich dafür gut, weil die Ringe beim Panieren und Backen stabil bleiben.

2. Kichererbsenteig anrühren

Kichererbsenmehl, Wasser, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren.

Der Teig sollte ungefähr die Konsistenz eines dickflüssigen Pfannkuchenteigs haben. Ist er zu fest, einfach esslöffelweise etwas Wasser dazugeben.

Kichererbsen gehören zu den Hülsenfrüchten und lassen sich nicht nur im Ganzen verwenden: Auch Kichererbsenmehl ist eine praktische Zutat für die pflanzliche Küche. Mehr über Kichererbsen findest du in unserer Warenkunde zu Kichererbsen.

3. Zwiebelringe eintauchen

Jeden Zwiebelring vollständig durch den Kichererbsenteig ziehen. Kurz über der Schüssel abtropfen lassen, damit die Teigschicht nicht zu dick wird.

4. Zwiebelringe panieren

Panko oder Semmelbrösel in einen tiefen Teller geben. Die feuchten Zwiebelringe einzeln hineinlegen und die Brösel von allen Seiten leicht andrücken.

Panko sorgt für eine besonders grobe und knusprige Oberfläche.

5. Ab in den Airfryer

Die panierten Zwiebelringe möglichst nebeneinander in den Korb des Airfryers legen. Sie sollten sich nicht zu stark überlappen, damit die heiße Luft überall zirkulieren kann.

Die Oberfläche leicht mit Öl besprühen oder vorsichtig mit wenig Pflanzenöl bepinseln.

Bei 190 °C etwa 10–14 Minuten backen. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden.

Da Airfryer unterschiedlich leistungsstark sind, am besten gegen Ende regelmäßig kontrollieren. Fertig sind die Zwiebelringe, wenn die Panade goldbraun und knusprig ist.

Kann ich die Zwiebelringe auch im Backofen machen?

Ja. Wenn du keinen Airfryer hast, kannst du das Rezept problemlos im Backofen zubereiten.

Die panierten Zwiebelringe auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, leicht mit Öl besprühen und bei 200 °C Umluft etwa 20–25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit wenden.

Im Airfryer wird die Panade meist etwas schneller knusprig.

Schneller Dip zu den Zwiebelringen

Zu den würzigen Zwiebelringen passt ein frischer, cremiger Dip besonders gut.

Dafür brauchst du:

  • 150 g ungesüßten pflanzlichen Joghurt
  • 1 TL Zitronensaft
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • Salz und Pfeffer
  • etwas gehackte Petersilie oder Schnittlauch
  • optional etwas Sriracha oder geräuchertes Paprikapulver

Alle Zutaten miteinander verrühren und bis zum Servieren kalt stellen.

Wenn du cremige Saucen magst, probiere auch unsere Regenbogenbowl mit Tahin-Sauce. Die Tahin-Joghurt-Sauce lässt sich ebenfalls wunderbar als Dip abwandeln.

Warum Kichererbsenmehl statt Ei?

Für klassische panierte Zwiebelringe wird häufig Ei verwendet. Das ist hier überhaupt nicht nötig.

Kichererbsenmehl bindet zusammen mit Wasser zu einem dickflüssigen Teig. Dadurch haftet anschließend die Panade an den Zwiebelringen. Auf Deutschland is(s)t vegan findest du Kichererbsenmehl deshalb auch bei unseren veganen Ei-Alternativen.

Außerdem kannst du Kichererbsenmehl für viele weitere herzhafte Gerichte verwenden – etwa für Teige, Bratlinge oder zum Binden.

Sind die Zwiebelringe glutenfrei?

Kichererbsenmehl ist von Natur aus glutenfrei und wird auch in unserer Übersicht zu glutenfreier und veganer Ernährung als alternative Mehlsorte aufgeführt.

Normales Panko enthält allerdings in der Regel Weizen. Möchtest du die Zwiebelringe glutenfrei zubereiten, verwende deshalb glutenfreies Panko oder glutenfreie Semmelbrösel und achte auch bei Gewürzmischungen auf die Zutatenliste.

So werden Zwiebelringe im Airfryer richtig knusprig

Entscheidend ist vor allem, dass der Kichererbsenteig nicht zu dünn ist. Er muss an der Zwiebel haften, damit anschließend genügend Panko daran hängen bleibt.

Außerdem solltest du den Airfryer nicht zu voll packen. Lieber zwei Durchgänge machen, als die Zwiebelringe übereinanderzustapeln.

Ein wenig Öl auf der Panade unterstützt zusätzlich die goldbraune Farbe und eine knusprige Oberfläche.

Was passt zu veganen Zwiebelringen?

Die knusprigen Ringe schmecken direkt aus dem Airfryer am besten. Du kannst sie als Snack mit Dip servieren, als Beilage zu Burgern oder Bowls reichen oder zusammen mit anderem Fingerfood auf den Tisch stellen.

Noch mehr Inspiration findest du in unserer großen Übersicht mit den besten veganen Rezepten. Dort findest du Ideen von Frühstück und Snacks bis zu Lunch und Dinner.

Kurz zusammengefasst

Diese veganen Zwiebelringe brauchen weder Ei noch eine Fritteuse. Kichererbsenmehl, Gewürze und Panko ergeben eine einfache Panade, die im Airfryer schön knusprig wird.

Und das Beste: Vom Schneiden der Zwiebeln bis zu den fertigen Onion Rings steht der Snack in rund 25 Minuten auf dem Tisch.

Tipp: Am besten direkt warm servieren – dann ist der Kontrast zwischen der weichen Zwiebel und der crunchy Panade besonders gut.