Beweise deine Menschlichkeit


Viele Menschen wünschen sich eine gesunde Verdauung, mehr Energie und ein gutes Bauchgefühl. Neben ballaststoffreicher Ernährung und ausreichend Flüssigkeit spielt auch die Art, wie wir Lebensmittel verarbeiten, eine wichtige Rolle. Ein besonders einfaches, aber wirkungsvolles Beispiel dafür sind fermentierte Buchweizen-Pfannkuchen. Sie sind vegan, glutenfrei und liefern wertvolle Nährstoffe, die den Darm auf natürliche Weise unterstützen.

Buchweizen – ein ursprüngliches Nahrungsmittel mit großem Potenzial

Buchweizen gehört botanisch nicht zu den Getreiden, sondern zu den Knöterichgewächsen. Er ist reich an pflanzlichem Eiweiß und enthält alle acht essenziellen Aminosäuren. Außerdem liefert er Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink sowie mehrere B-Vitamine, darunter Vitamin B6.

Vitamin B6 ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es unterstützt die Bildung von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, wirkt an der Hormonregulation mit und ist wichtig für ein funktionierendes Nervensystem. Ein Mangel kann sich durch Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsprobleme äußern. Buchweizen kann hier auf natürliche Weise zur Versorgung beitragen.

Warum Fermentation den Unterschied macht

Durch den Vorgang der Fermentation werden im Buchweizenteig Milchsäurebakterien aktiv. Diese wandeln einen Teil der Stärke in Milchsäure um und sorgen dafür, dass der Teig leicht säuerlich riecht und kleine Blasen bildet.

Dieser natürliche Prozess hat mehrere Vorteile:

  1. Förderung der Darmflora
    Bei der Fermentation entstehen probiotische Kulturen, die das Gleichgewicht der Darmbakterien unterstützen können. Eine gesunde Darmflora trägt wesentlich zu einer guten Verdauung und einem starken Immunsystem bei.
  2. Bessere Nährstoffaufnahme
    Während der Gärung werden sogenannte Antinährstoffe wie Phytinsäure abgebaut. Dadurch stehen Mineralstoffe wie Zink und Eisen dem Körper in besser verwertbarer Form zur Verfügung.
  3. Leichtere Verdaulichkeit
    Der fermentierte Teig ist bekömmlicher als herkömmlicher Buchweizenteig. Viele Menschen berichten, dass sie fermentierte Produkte besser vertragen und seltener Blähungen verspüren.
  4. Stabile Energieversorgung
    Durch die Fermentation verändert sich die Kohlenhydratstruktur. Das führt zu einem gleichmäßigeren Blutzuckerverlauf und einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl.

Rezept: Fermentierte Buchweizen-Pfannkuchen

Dieses Grundrezept ist einfach umzusetzen und benötigt nur wenige Zutaten. Das Ergebnis sind goldbraune, leicht säuerliche Pfannkuchen, die sich sowohl süß als auch herzhaft kombinieren lassen.

Zutaten

  • 500 g Buchweizen (ganz, ungeschält)
  • 500–600 ml Wasser
  • etwas Öl zum Ausbacken
  • nach Wunsch eine Prise Salz oder Gewürze wie Zimt oder Vanille

Zubereitung

  1. Den Buchweizen gründlich waschen und über Nacht in reichlich Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen, den Buchweizen kurz abspülen und mit 500–600 ml frischem Wasser zu einem glatten Teig pürieren.
  3. Den Teig in eine Schüssel oder ein großes Glas geben, abdecken (nicht luftdicht) und 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. In dieser Zeit beginnt der Teig zu fermentieren.
  4. Nach der Ruhezeit den Teig kurz umrühren. Wenn er zu dickflüssig ist, etwas Wasser hinzufügen.
  5. Eine Pfanne leicht einölen und bei mittlerer Hitze goldbraune Pfannkuchen backen.

Sie schmecken sowohl pur als auch mit herzhaften Toppings, Obstkompott oder pflanzlichem Joghurt.

Nährstoffe, die den Körper unterstützen

Fermentierter Buchweizen enthält eine Kombination aus komplexen Kohlenhydraten, pflanzlichem Eiweiß, Mineralstoffen und B-Vitaminen. Besonders interessant ist der Gehalt an Vitamin B6, der durch die Fermentation besser verfügbar wird. Dieses Vitamin ist wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen, den Eiweißstoffwechsel und die Hormonbalance.

Darüber hinaus liefert Buchweizen Ballaststoffe, die als Nahrung für die guten Darmbakterien dienen. Sie fördern die natürliche Darmbewegung und tragen zu einem gesunden Mikrobiom bei. In Verbindung mit der milchsauren Gärung entsteht so ein Lebensmittel, das den gesamten Verdauungstrakt sanft unterstützt.

Alltagstipp

Wer regelmäßig fermentierte Speisen wie Buchweizen-Pfannkuchen, Sauerkraut oder Kimchi in seinen Speiseplan integriert, kann die Vielfalt seiner Darmflora auf natürliche Weise erhöhen. Am besten ist es, kleine Mengen regelmäßig zu essen, anstatt große Portionen auf einmal. So kann sich der Körper schrittweise an die erhöhte Bakterienaktivität gewöhnen.

Fermentierte Buchweizen-Pfannkuchen sind mehr als ein Trendgericht. Sie vereinen Tradition, Nährstoffreichtum und moderne Ernährungswissenschaft. Durch Fermentation entsteht ein leicht verdauliches, probiotisch wirksames Gericht, das den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt und das Wohlbefinden im Darm fördert.

Mit nur zwei Zutaten und etwas Geduld lässt sich ein einfaches Grundnahrungsmittel in ein funktionelles Lebensmittel verwandeln – natürlich, pflanzlich und voller Leben.

Quelle: InnoNature

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