Eine gute Snackbox kann mehr als nur den kleinen Hunger stillen. Mit Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und Gemüse lässt sich eine Box zusammenstellen, die pflanzliches Protein sowie Eisen und Magnesium liefert. Die besten veganen Proteinlieferanten findest du hier.
Das Praktische: Viele Zutaten lassen sich am Abend vorbereiten und am nächsten Morgen einfach einpacken. Hier kommen 5 Snackbox-Ideen für unterwegs, die abwechslungsreich sind und richtig lecker aussehen. Wenn du vegane Fingerfood Rezepte suchst, schau gerne auch hier vorbei.
Tipp für pflanzliches Eisen: Kombiniere eisenhaltige Lebensmittel möglichst mit Vitamin-C-reichen Zutaten wie Paprika, Beeren, Kiwi oder anderem Obst und Gemüse. Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln.
1. Feigen-Nuss-Box
Perfekt, wenn du unterwegs eher Lust auf etwas Süßes hast.
In die Box kommen:
frische Feigen
Mandeln, Walnüsse und/oder Haselnüsse
Kürbiskerne
getrocknete Aprikosen oder Datteln
Vollkorn- oder Saatencracker
Naturjoghurt oder pflanzliche Joghurtalternative als Dip
Nüsse und Samen liefern unter anderem Magnesium, Protein und Eisen. Getrocknete Aprikosen können ebenfalls zur Eisenzufuhr beitragen. Wer die Box proteinreicher machen möchte, wählt beispielsweise einen ungesüßten Sojajoghurt.
2. Edamame-Crunch-Box
Edamame sind eine richtig gute Basis für eine herzhafte Snackbox und liefern ordentlich pflanzliches Protein.
Du brauchst:
gegarte Edamame
geröstete Kichererbsen
Kürbiskerne
Möhren- und Gurkensticks
Hummus
ein paar getrocknete Cranberrys
Vollkorn- oder Saatencracker
Die Kombination aus Edamame, Kichererbsen, Hummus und Kürbiskernen macht diese Box besonders interessant für alle, die zwischendurch nicht nur Obst oder einen Müsliriegel essen möchten.
3. Tofu-Gemüse-Box
Diese Variante eignet sich auch hervorragend als kleines Mittagessen für Büro, Uni oder unterwegs.
In die Snackbox kommen:
marinierter und gebratener Tofu
gegarter Kürbis
Quinoa
Babyspinat
Gurkensticks
Radieschen
Tahini-Dressing
Tofu und Quinoa liefern Protein, während Sesam beziehungsweise Tahini, Quinoa und grünes Gemüse zusätzlich verschiedene Mineralstoffe beisteuern. Paprika oder ein Spritzer Zitronensaft im Dressing ergänzen Vitamin C.
Schnelles Tahini-Dressing: 1 EL Tahini mit Zitronensaft, etwas Wasser, Salz und optional etwas Ahornsirup cremig rühren.
4. Linsen-Power-Box
Linsen sind ein Klassiker, wenn du gleichzeitig pflanzliches Protein und Eisen in deine Mahlzeiten bringen möchtest.
Für die Box:
gekochte Beluga-Linsen
marinierter Tempeh
Avocado
rote Paprika
Möhrensticks
Kürbiskerne
Kräuter-Dip
Gerade die Kombination aus Linsen und roter Paprika ist praktisch: Die Paprika liefert Vitamin C und ergänzt damit die pflanzliche Eisenquelle.
Für den Dip kannst du Naturjoghurt oder eine pflanzliche Alternative mit Zitronensaft, Petersilie, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verrühren.
5. Hummus-Körner-Box
Eine unkomplizierte Variante für Tage, an denen es schnell gehen muss.
Dafür brauchst du:
Hummus
geröstete Kichererbsen
Möhren-, Gurken- und Paprikasticks
Vollkorncracker
Kürbiskerne
Mandeln oder Cashews
einige Trauben
Hummus und Kichererbsen liefern Protein und Eisen, während Nüsse und Kerne insbesondere für den Magnesiumgehalt interessant sind. Frisches Gemüse sorgt zusätzlich für Volumen, Ballaststoffe und Mikronährstoffe.
So baust du deine eigene nährstoffreiche Snackbox
Du musst dich natürlich nicht genau an diese fünf Varianten halten. Ein einfaches Baukastensystem funktioniert genauso gut:
So entstehen immer wieder neue Kombinationen, ohne dass du jedes Mal ein neues Rezept brauchst.
Fazit: Snackbox statt Snack-Chaos
Eine Snackbox für unterwegs lässt sich in wenigen Minuten vorbereiten und kann deutlich abwechslungsreicher sein als der klassische Müsliriegel. Besonders Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Nüsse und Samen machen es einfach, Protein sowie Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium in die Box zu integrieren.
Und das Beste: Du kannst die einzelnen Komponenten je nach Saison, Geschmack und dem, was gerade im Kühlschrank liegt, immer wieder austauschen.