Neben dem Vitamix, den wir nicht nur täglich seit unserem Rohkostexperiment benutzen, hat auch ein anderes Gerät Einzug in unsere Küche gefunden: das Sedona Dörrgerät.

Was man mit dem Sedona Dörrgerät machen kann: Konservieren und Trocknen und zwar alles an Obst, Gemüse, Kräutern und Nüssen. Außerdem kann man mit dem Gerät Rohkostkräcker, Pizzen, Brote, Gemüse-Spieße, Kuchenböden, Frucht-Spieße, Fruchtleder u.v.m. machen.
Wann lohnt sich also ein Kauf und ist das Gerät sein Geld von 399 € wert? Diese Frage beantworten Sonja und Patrick nach ihren eigenen Erfahrungen.
Sonja’s Meinung:
Vor dem Rohkostexperiment hatte ich noch nie gedörrt. Mal Apfelringe bei meinen Großeltern gegessen, aber dies nicht mit gesundheitsbewusstem Dörren in Verbindung gebracht. Als das Gerät kam, war ich überrascht. Es ist klein, passt super in meine Küche und ist recht leise – auch wenn es mal 3 Tage durchläuft. Ich habe in den letzten Wochen sehr viel gedörrt, schlicht mal alles ausprobiert, was mir in die Hände kam und es hat mir richtig Spaß gemacht. Einfach Obst und Gemüse aufgeschnitten, mit Schale in den Ofen gelegt – fertig. Einfacher gehts ja nun wirklich nicht. Meine Favoriten hierbei geschmacklich waren Ananas, Kiwi, Mango,Birne und Rhabarber. Ebenso Kokosnüsse und Beeren. Ich habe Rohkostbrot zubereitet und Fruchtleder und werde mich die nächsten Tage noch an eine Rohkosttorte wagen. Das besonders Positive am Sedona ist, dass die Lebensmittel in Rohkost-Qualität getrocknet werden und so ein Maximum an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen erhalten bleibt – außerdem ist es eine schonende Art, die Lebensmittel haltbar zu machen.
Fazit: Ich kann einfach alles dörren und konservieren. Das gedörrte Resultat ist leicht, kann überall hin mitgenommen werden und verfeinert jede Nussmischung. Besonders bei Ausflügen draußen bei dem schönen Wetter die letzten Tage, fielen alle über das selbstgemachte Studentenfutter her :) Ich werde in Zukunft bei einem hohen Anteil an Rohkost bleiben und diese Ernährungsform macht mit dem Sedona Dörrgerät so richtig Spaß, weil es eine Menge Abwechslung in die Küche bringt und mir kulinarische Möglichkeiten bietet, die ich so sonst nicht hätte genießen können.
Patrick’s Meinung:
Ich war ehrlich gesagt skeptisch, was ich mit so einem Gerät anfangen soll. So habe ich mit der leichtesten Übung angefangen und Obst getrocknet. Mein Favorit: Ananas, aber auch Äpfel, Bananen und Kiwi habe ich ausprobiert. Kostentechnisch dürfte das selbstgetrocknete Obst günstiger sein, auch wenn man es in Bio-Qualität nimmt. Was mir dann aber besonders gut gefallen hat, war die Möglichkeit selbst Rohkostbrot herzustellen. Super einfach und schnell in der Zubereitung. Zucchiniwraps habe ich auch mal ausprobiert, ging ebenfalls gut. Und unglaublich leckeres Rohkostmüsli habe ich mehrfach gemacht: Einfach am Abend Zutaten wie Kerne, Nüsse, Feigen, Datteln, Kakaonibs usw. zusammenmischen, etwas Agavendicksaft druntermischen, auf einen Einschub mit Backpapier verteilen, und über Nacht im Sedona trocknen lassen. So hat man morgens ein super Müsli.
So habe ich mich doch an den Sedona gewöhnt, und werde eine Träne verdrücken, wenn ich ihn demnächst wieder zurückschicke. Lohnt sich die Anschaffung? Wenn man wirklich viel damit macht – vor allem wenn man sich zu großen Teilen rohköstlich ernährt – würde ich sagen, ja, das lohnt sich. Wenn man nur mal gelegentlich etwas ausprobieren will, kann man zur Not auch den Backofen nehmen oder ein kleineres Gerät wählen.
Anmerkung: Die Firma Keimling hat uns freundlicherweise die Geräte zum Testen zur Verfügung gestellt.

