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Vegan ist bunt. Vegan ist vielfältig. Vegan ist spannend, von A bis Z. Heute geht es weiter mit der Serie „The Vegan ABC“. In Zukunft werdet ihr alle 14 Tage – jeden zweiten Dienstag – über ein Thema aus der veganen Welt lesen, ob über „B-Vitamine“ bei B, „Genuss“ bei G oder „Zukunft“ bei Z. Viel Spaß!

In den letzten Artikeln der Serie habe ich mein Innerstes nach außen gekehrt. Euch meine Gedanken mitgeteilt. Fragen gestellt und Antworten gegeben. Und das kann auf die Dauer ganz schön anstrengend sein. Aber da ich Veganerin bin, dreht sich bei mir auch ziemlich viel ums Essen. Zum Beispiel um die Wahl des richtigen Kuchens für den Nachmittagskaffee. Und Kuchen ist wirklich toll, um zu beweisen, dass Vegan gar nix mit Verzicht zu tun hat. Aber sowas von gar nicht.

Also gibt’s hiermit mein derzeitiges Lieblings-Kuchenrezept. Damit ihr nicht denkt, dass ich den ganzen Tag nur über mich selbst nachdenke – und selbst wenn ich es tue, soll es zumindest nicht so aussehen.

Zur Vorgeschichte: Von 2007-2009 (also zu Prä-Veganerin-Zeiten) habe ich in Hamburg gearbeitet und gelebt. Ich habe dort einige Lieblings-Cafés entdeckt, und das Café Gnosa hatte es mir besonders angetan. Hier gibt es fantastische (leider volllkommen unvegane) Torten, und ich muss zugeben, dass ich beizeiten die legendäre Birnenrahmtorte aus dem Gnosa ein wenig vermisste. Und was macht man da am besten: Das Lieblingsstück einfach veganisieren. Das Experiment mit Sojaghurt und Agar-Agar ist mehr als geglückt, und jetzt kann ich von dieser Birnenrahmtortenvariante nicht genug bekommen.

Rezept BirnenrahmtorteKuchen vegan

Zutaten:

Für den Mürbeteig
250 g Mehl
125 g Margarine
60 g Zucker
1 TL Backpulver
1 schwach gehäufter TL Sojamehl
ein wenig Sojamilch
1 Prise Salz

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Für die Füllung
1 große Dose Williams Christ Birnen
1000 g Sojaghurt
2 Beutel Agar-Agar (für insgesamt 1000 ml Flüssigkeit)
Zimt, Zucker

Zubereitung:

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  1. Den Sojaghurt über Nacht oder mind. 3 Stunden in einem mit einem Tuch ausgelegten Sieb über einer Schüssel im Kühlschrank abtropfen lassen.
  2. Das Mehl, die gut gekühlte Margarine, den Zucker, das Salz und das Backpulver in eine Schüssel geben.
  3. Das Sojamehl mit etwas Sojamilch anrühren und hinzufügen. Alles mit einem großen Messer oder einer Teigkarte so lange hacken, bis das Mehl ganz eingearbeitet ist. Dann alles mit kühlen Händen schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel rollen und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  4. Danach den Teig nocheinmal kurz durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einer Springform einen Kreis auf den Teig drücken und mit einem Messer ausschneiden. Diesen Teig auf den Boden der Springform legen. Aus dem Teigrest eine Rolle formen, rundherum in die Form legen und an den Rändern hochdrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Blasen bilden.
  5. Bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Gut abkühlen lassen.
  6. Die Birnen abgießen und den Saft auffangen (sollten ca. 200 ml werden). Die Birnen in feine Spalten schneiden, dabei 12 Stück zur Seite legen. Den Rest fächerförmig auf dem Kuchenboden auslegen.
  7. Den Saft in einen Topf geben und das Agar-Agar unterrühren. Aufkochen und mindestens 2 Minuten kochen lassen.
  8. Ein wenig abkühlen lassen. Dann etwa 3-4 EL des abgetropften Sojaghurts unterrühren; diese Masse dann mit dem restlichen Sojaghurt verrühren.
  9. Fix (es geliert sehr schnell) über die Birnen in die Kuchenform gießen. Jetzt nur noch warten bis alles fest ist (geht am schnellsten im Kühlschrank).
  10. Die 12 aufbewahrten Birnenspalten kreisförmig auf dem Kuchen verteilen.
  11. Vor dem Servieren mit einer Mischung aus Zucker und Zimt bestreuen. Das wollte ich eigentlich nur aus optischen Gründen für das Foto machen – es war aber so lecker, dass ich euch das unbedingt ans Herz legen muss.

Guten Appetit!

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