Heute mal ein Buchtipp zu einem Lebensmittel, was meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung in unserem alltäglichen Leben findet: das Kokosöl.

Ich bin über Freunde auf das Buch Kokosöl – Das Geheimnis gesunder Zellen von Bruce Fife aufmerksam geworden.
Bruce Fife, aka Dr. Coconut, ist „Naturopathic Doctor“ – in Kanada z.B. ein angesehener Heilberuf, der mit Ernährungsberatung, Homöpathie, Akupuntur, Heilpflanzen, TCM-Mitteln und physischen Therapien arbeitet – hier in Deutschland kommt es dem Doktor der Naturheiverfahren nahe. Zusätzlich ist er zertifizierter Ernährungswissenschaftler und Präsident des ‚Coconut Research Center‚, eine gemeinnützige Organisation, ‚die sich zum Ziel gesetzt hat, Öffentlichkeit und Wissenschaftlern über die Vorzüge des Kokosöls für Ernährung und Gesundheit aufzuklären.‘ Er beschäftigt sich schon sein Leben lang mit dem Palmengewächs und seinen Steinfrüchten. Zahlreiche Bücher über die Kokosnuss und das Kokosöl hat er verfasst und gilt als einer der weltweit führenden Experten für Speisefette und Öle.

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Meine Rohkostfreunde schwören schon lange auf das weiße Gold und auch in zahlreichen veganen Lebensmitteln wird mittlerweile immer mehr Kokosöl verwendet. Zu Recht, wie das Buch versucht zu bestätigen. Denn immerhin gehört die Kokosnuss zu den 3 sogenannten „Vollständigen Lebensmitteln“, von denen sich ein Mensch angeblich ohne Probleme einige Wochen ernähren kann, ohne einen Mangel zu erleiden. Die anderen beiden sind Avocado und Banane. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht :)

kokoWas steht drin in „Kokosöl – Das Geheimnis gesunder Zellen“?

Es ist spannend zu lesen, wie sich die Geschichte des Kokosfettes quer durch die menschliche Historie zieht. So war Kokosöl eines der ersten Öle, welches als Nahrungsmittel und als Arzneimittel verwendet wurde. Und noch heute verwendet man Kokosöl fast hauptsächlich und intensivst im asiatisch-pazifischen Raum  – und das macht immerhin die Hälfte der Weltbevölkerung aus.

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In weiteren Kapiteln widmet sich Fife dem Trugschluss, dass die im Kokosöl vorhandenen gesättigten Fettsäuren ungesund seien – alles fundiert, dennoch nicht zu wissenschaftlich begründet, sondern leicht verständlich. Ganz im Gegensatz sei es nämlich gesundheitsunterstützend. Anhand von anschaulichen Beispielen wird klar, dass Kokosöl einen großen Nutzen für unsere Gesundheit und unseren Körper haben kann. Kokosöl kann nicht nur roh oder erhitzt gegessen, also dem Körper von Innen zugeführt, sondern auch von Außen als Naturkosmetik auf die Haut aufgetragen werden. Hier wirkt es wie eine Bodylotion, gleicht den pH- Wert auf natürliche Weise aus, schützt die Haut vor dem Austrocknen und macht sie geschmeidig oder lindert z.B. den Juckreiz nach Insektenstichen.

Im Einzelnen kannte ich schon einige Vorzüge des Kokosöls, denn besonders während unseres Rohkostexperiments habe ich viel mit Dr. Goerg Kokosöl gemacht und ausprobiert – doch so detailliert und ausführlich beschrieben hatte ich Informationen über die Steinfrucht noch nicht gelesen.

Wer sich also einmal an das Kokosöl rantrauen möchte, dem lege ich das Buch ans Herz.
Übrigens finden sich auch zahlreiche leckere Rezepte im letzten Kapitel, von Pina-Colada-Smoothie bis Kokoscurry. Nicht alle sind vegan, das sei gesagt, aber lassen sich leicht veganisieren und zeigen auf, wie vielseitig das Produkt ist.

Bruce Fife
„Kokosöl – Das Geheimnis gesunder Zellen“
Verlag: Kopp Verlag
14,95€